Schortens - Wie Phönix aus der Asche: Die Heimatbühne Schortens ist nach einem Jahr Zwangspause wieder da. Die Proben fürs neue alte Stück laufen – und am 12. Oktober soll nun auch Premiere sein. „As Phönix ut de Asch oder: Ohne Moos nix los“ heißt die vergnügliche Kriminalkomödie, die die Akteure der Heimatbühne nun mit einem Jahr Verspätung auf die Bühne des Bürgerhauses Schortens bringen werden. gespielt wird wie immer up Platt.
„As Phönix ut de Asch“ oder „Ohne Moos nix los“ hat am 12. Oktober, 20 Uhr, im Bürgerhaus Schortens Premiere.
Weitere Termine sind: 18. Oktober, 20. Oktober, 22. Oktober und 25. Oktober jeweils ab 20 Uhr im Bürgerhaus und am 27. Oktober um 15 Uhr.
Karten gibt es ab sofort für 9,50 Euro im Bürgerhaus-Büro, Tel. 04461/80 198, oder an der Abendkasse für 10,50 Euro.
Eigentlich war die Premiere für 13. Oktober 2018 angesetzt – doch dann erkrankte einer der Hauptdarsteller und das Stück wurde aufs Frühjahr 2019 verschoben. „Doch auch dann passte es nicht“, sagt Heimatbühnen-Vorsitzende Carola Holm.
Nun erarbeitet die Schauspiel-Truppe das Stück in Umbesetzung unter Regie von Thorsten Fette neu. „Mit Schwung und Elan“, sagt Holm.
Die Krimikomödie von Rolf A. Becker – up Platt von Jan Harrjes – verspricht bestes Boulevardtheater: Michael und Regina lieben einander und das Leben. Doch sie sind blank „as en Kinderpopo“, nachdem sie zuvor in „Sus und Brus“ gelebt haben. Die unbezahlten Rechnungen stapeln sich, die Miete ist überfällig.
So fassen die beiden einen heroischen Entschluss: Von nun an soll gespart und ein bürgerliches Leben begonnen werden, Michael will sich um eine feste Anstellung bemühen. Doch nach einem missglückten Vorstellungstermin taucht Michael unter und fingiert seinen Tod. Nun gerät alles aus den Fugen.
Ein einfühlsamer, aber stets im ungünstigsten Augenblick erscheinender Kommissar und eine durchaus seriös erscheinende Schmuckwarenhändlerin sowie Hellas trockene Kommentare sind nicht gerade immer eine Hilfe. Und ausgerechnet jetzt steht auch noch plötzlich Michaels verschollener Bruder Max vor der Tür . . .
