SCHORTENS - SCHORTENS/OBN - Baufahrzeuge, Erdaushub und Messinstrumente bilden im Moment das Bild beim Forsthaus Upjever: Dort haben jetzt die Bauarbeiten für den Sägeschuppen des Vereins „Gattersäge Upjever“ begonnen.

Egon Sjuts, Ausbildungsleiter vom Ausbildungszentrum des Handwerks in Jever, hat dort mit angehenden Auszubildenden mit dem Einmessen des 25 Meter langen und über fünf Meter breiten Schuppens begonnen. Vom Fortschritt der Arbeiten berichtete Vereinsvorsitzender Klaus Homola jetzt dem Schortenser Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus.

Der im vergangenen November gegründete Verein lässt zurzeit eine historische Gattersäge aufarbeiten, die später in dem Schuppen zum Einsatz kommen soll. Das Projekt ist ein Beitrag zur Umweltbildung und soll vor allem Kindern und Schulklassen die Zusammenhänge bei der nachhaltigen Waldnutzung veranschaulichen. Im kommenden Frühjahr soll der Sägeschuppen fertiggestellt sein. „Wir suchen noch weitere Sponsoren“, so Homola.

Mehr Kunst und Kultur gibt es in den kommenden Monaten auch auf dem freien Grundstück an der Oldenburger Straße in Heidmühle. Die Fläche gegenüber vom Bahnhof, auf der bis vor kurzem ein alter Imbiss und Kiosk stand, soll bis zu einer Entscheidung über die weitere Verwendung als Ausstellungsfläche für Kunst genutzt werden.

Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag zu, die Fläche für die Dauer von drei Monaten dem Schortenser Künstler Ernst Niemann zur Verfügung zu stellen. Er will dort eine dreiteilige Skulptur aus gehämmerten Kupferplatten installieren. Anschließend soll die Fläche weiteren Künstlern leihweise zur Verfügung gestellt werden.

Für das Grundstück an der Oldenburger Straße ist ein kleines Tourismus-Informationszentrum im Gespräch (die NWZ berichtete). Mit dem Thema werden sich ab November die neu zu besetzenden Fachausschüsse und der neue Stadtrat befassen.