Schortens - Reformation – dafür stehen Luther, Melanchthon, Zwingli und ihre Mitstreiter. Aber sie waren nicht nur Denker und Macher, sondern auch Ehemänner und Väter. Es gab also ihre Frauen, ihre Familien.
In ihrem Buch „Verspottet, geachtet, geliebt – die Frauen der Reformatoren“ gibt Ursula Koch der Ehefrau Martin Luthers, Katharina Luther, und anderen Frauen der Reformation eine Stimme. Nach dieser literarischen Vorlage schrieb Annja Woida, Theaterpädagogin aus Schortens, eine themenreiche Szenenfolge.
In dem Stück „Die Lutherin lädt ein“ treffen sich Frauen, die während der Reformation eine Rolle gespielt und den neuen Rahmen des Glaubens mit entwickelt haben, in einem fiktiven Rahmen. Sie tauschen sich aus, halten Rückblick und erzählen von ihrem Leben, ihrem Alltag vor 500 Jahren.
Sieben Lektorinnen der ev. Kirchengemeinde Schortens präsentieren das Gespräch der Frauen, die auf ihre Weise an der Reformation mitgewirkt haben. Sie laden dazu am Reformationstag, 31. Oktober, um 19 Uhr in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Schortens ein.
Die Gesamtleitung liegt bei Annja Woida, die mit Almut Brand, Christa Bruns, Hannelore Kamplade, Andrea Trester, Gabriele Wechsler und Sina Weiß „Die Lutherin lädt ein“ inszeniert hat. Souffleuse ist Gabriele Heinrich, für die begleitende Musik sorgt Daaje Janssen aus Sande.
Geöffnet ist die Kirche schon ab 18.15 Uhr, damit Gelegenheit besteht, sich in die ausgehängten Lebensläufe einzulesen. Die „Lutherin“ und ihre Gäste freuen sich auf zahlreiche interessierte Zuhörer und Besucher, die mit ihnen den Abend des Reformationsjubiläums begehen.
