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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Schreibmaschine trifft auf miauende Katzen

30.05.2011

OLDENBURG Celli dürfen nicht mitspielen, Hörner werden durch „grunzende“ Töne bloßgestellt, und überhaupt: lauter Dissonanzen ziehen um sich. „Dieser musikalische Blödsinn kann nur von Mozart sein“, meint Dirigent Thomas Dorsch mit einem Schmunzeln, der beim 4. Familienkonzert unter dem Motto „Humor in der Musik“ durch den Sonntagmorgen führte und für einige Lacher sorgte.

So erklärte er, was sich hinter dem, mit einem Augenzwinkern komponierten, „Dorfmusikantensextett“ von Mozart verbirgt: ein Streich gegenüber seinen Komponisten-Kollegen und Musikern. Und warum sollte Mozart auch mit Ernsthaftigkeit komponieren, wenn sich schon Lehrer „Papa Haydn“ Streiche mittels Musik erlaubte?

Wecken mit Paukenschlag

Da wird das Publikum in der Sinfonie Nr. 94 ganze 15 Takte mit einer ruhigen, heiteren Melodie in den Schlaf gespielt – und plötzlich ertönt der berüchtigte Paukenschlag. Was in England des 18. Jahrhunderts die Hörer aus dem Schlaf holte, löste im Kleinen Haus Kichern aus.

Auch Leroy Anderson komponierte mit viel Humor und Originalität. In „The Waltzing Cat“ wurde jedoch nicht nur das Oldenburgische Staatsorchester zu miauenden Katzen und bellenden Hunden. Die Kinder und Eltern halfen in einem zweiten Duell tatkräftig bei der Kabbelei mit.

In „The Typewriter“ spielte eine Schreibmaschine die Hauptrolle. Mit groß geschwungenem Schnäuzer verkleidet, haute Philipp Arndt mit herrlichem Rhythmus in die Tasten und ließ die Schreibmaschine klingeln, sobald das Zeilenende erreicht war. Da staunten Groß und Klein über die Fingerfertigkeiten.

Berühmter Trommelwirbel

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Eine weitere Aufgabe, der sich die Kinder stellen mussten, war das Erraten von Tieren anhand der Musik von Malcolm Arnolds. Durch die gelungene Interpretation des Orchesters fiel es ihnen leicht, Kühe, Mäuse und Elefanten herauszuhören. Sogar das letzte Tier, eine Fledermaus, wurde erraten, obwohl das Orchester zwar sicht-, aber nicht hörbar musizierte.

Nach Parodien, Streichen und „Clownsmusik ohne Logik“, so Thomas Dorsch über eine Polka von Schostakowitsch, folgte die Ouvertüre zu Rossinis Oper „Die diebische Elster“ – als „Dessert des Konzerts“. Mit kolossaler Kraft, vom berühmten Trommelwirbel bis hin zur Stretta am Ende, schöpften die Musiker die musikalischen Finessen Rossinis aus. Viel Applaus gab es für dieses überwältigende Finale. Es machte neugierig auf das nächste Familienkonzert.

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