Den Termin hatte er sich ohnehin vorgemerkt: Eine dreitägigie Reise zur Grünen Woche nach Berlin gewann Heinz-Hermann Wilke aus Klattenhof. Der 52-jährige Landwirt hatte bei den Landtagen Nord in Wüsting an einem Gewinnspiel der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) teilgenommen und den Hauptpreis gewonnen. Eigentlich nehme er eher selten an Gewinnspielen teil, sagte Wilke „Ich spiele noch nicht einmal Lotto.“ Daher sei die Fahrt zur Grünen Woche ein echter Glückstreffer. „Toll, dass der Gewinn in unsere Region gefallen ist“, freute sich auch LzO-Regionalleiter Hans-Jürgen Pooch, als er in der Wildeshauser Filiale die Tickets nach Berlin überreichte.

Vie zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am Donnerstag zwischen 12 und 13 Uhr plauderten Mitglieder der Wildeshauser Theatergruppe „Dunkelrote Rosen“ mit NDR-Moderatorin Martina Gilica. Zu der Live-Sendung waren Siegfrid Behnfeld, Rabea Sieler sowie Konrad Lahrmann, in das NDR Studio Z nach Hannover gekommen. Sie konnten das Musikprogramm zusammenstellen.

Große Sprünge vorm Autohaus: Ein dickes Lob erntete der Rassekaninchenzuchtverein I 102 Wildeshausen bei seiner Ausstellung im Autohaus Wilke. „Dass hier die Jugendarbeit stimmt, ist längst bekannt“, sagte Christian Ruhr, Vorsitzender des Landesverbandes Weser-Ems. „Aber der Wildeshauser Verein war der erste, der innerhalb des Landesverbands das Kanin-Hop ins Leben gerufen hat.“ Vereinsvorsitzender Kurt Oltmanns merkte an, dass das Lob Anja Abel (Brettorf) gebühre, die viele Jugendliche überzeugt habe. Vor der Halle war ein Parcours aufgebaut. Hier stellten die Kaninchen ihre Fitness unter Beweis. Der Dank Oltmanns ging auch an Guido Wilke, der erneut die Halle zur Verfügung gestellt hatte.

Im Rahmen einer Feierstunde auf der Landtechnik-Messe „Agritechnica“ in Hannover erhielt die Wildeshauser Firma Landmaschinen Schröder den „Homepage-Award“. Damit zeichnet die Fachzeitschrift „Agrartechnik“ die besten Internet-Auftritte deutscher Landmaschinen-Hersteller aus. „Kriterien waren dabei unter anderem die Übersichtlichkeit, der Aufbau und die Benutzerfreundlichkeit der Websites“, erläuterte Geschäftsführer Bernd Schröder. Stellvertretend für das Wildeshauser EDV-Team nahm Marcel Pavel den Preis in Gegenwart von Peter Paffen, Sprecher der Fendt-Geschäftsleitung, Jörg Sudhoff (Vertriebsleiter Deutschland Claas) sowie Andreas Loewel (Vertriebsleiter Deutschland Fendt) entgegen. „Die Vermarktung gebrauchter

Landmaschinen wird zunehmend wichtig. Wir haben daher vor einigen Monaten unsere Homepage neu gestaltet, um noch mehr Kunden aus dem In- und Ausland anzusprechen“, so Schröder. „Die Grundstimmung der Messe war sehr gut. Auch aus dem Ausland kamen viele Kunden zu unserem Messestand.“ Zu finden ist die Seite unter www.schroeder-gruppe.de.

Einen unerwartet großen Besucherstrom konnte das Messeteam der Förster und Spille Schüttguttechnik GmbH auf der „Easy-Fairs“ in Dortmund verzeichnen. Den Besuchern wurden auf der Messe die von der Firma hergestellten Komponenten der Schüttguttechnik wie Zellenradschleusen, Schüttgutschieber, Schaltverteiler, Klumpenbrecher und Rohrkettenförderer erklärt. „Großes Interesse fand unser Schüttgutshop, bei dem die Waren im Internet bestellt werden können“, erklärten Bernd Spille und Torsten Förster. Neben dem bewährten Standardprogramm stellte das Wildeshauser Unternehmen erstmals den „Adlatec“ vor. Mit dieser neu entwickelten Schweiß-und Montagehilfe lassen sich Bauteile mit einem Gewicht von bis zu einer Tonne mittels hydraulischer und elektrischer Antriebe in eine ergonomische Arbeitsposition heben, kippen oder drehen.

Anlässlich seines 80. Geburtstags hatte der Ehrenvorsitzende des FDP-Bezirksverbandes, Eilert Tantzen aus Sage unter anderem um Spenden für die Brüdergemeinde in Ziesky (Sachsen) gebeten. Im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes in der Nieskyer Kirche übergab Tantzen nun das Geld, 3000 Euro, an Pfarrer Peter Vogt. „In der Kirche wurde ich 1944 konfirmiert, weil ich zu der Zeit aus Kriegsgründen mit zwei Brüdern das Zinzendorff-Pädagogium der Brüdergemeine in Niesky seit 1940 als Internatsschüler besucht habe. Es war für meine Frau Jutta und mich ein großes Erlebnis, dass ich nach 65 Jahren diese Kirche und den Ort Niesky wieder sehen durfte“, so Tantzen. Niesky wurde 1742 von drei böhmischen Brüdern (Herrnhutern) gegründet. Der „Herrnhuter- Geist“ begleite ihn seit dem Besuch des Zinzendorff-Pädagogiums, meinte Tantzen.