Groß Ippener - Für plattdeutschen Theaterspaß sind die Laiendarsteller der Theatergruppe des Schützenvereins Ippener in „Hackfeld’s Dorfkrug“ jedes Jahr gleich zweimal an einem Tag zuständig. So auch am vergangenen Samstag: Bei Kaffee und Kuchen fanden sich am Nachmittag zur Premiere des plattdeutschen Lustspiels „Erik schall to’n Ernteball“ gleich 150 Theaterfreunde ein. Am Abend vor dem eigentlichen Schützenball wurde der Saal noch einmal ordentlich voll. Kein Wunder, denn „Zwerchfellerschütternde Szenen“ hatten die Akteure der Theatergruppe im Vorfeld versprochen.
Auf die beliebten Irrungen und Wirrungen brauchten die Gäste in dem Stück „Erik schall to’n Ernteball“ nicht lange warten. Erik ist nämlich schwer in Wiebke verliebt. Der schüchterne junge Mann traut sich aber nicht, sie zum Ernteball einzuladen. Trickreich schafft es seine Mutter, ihn doch zum Aussprechen der Einladung zu bringen. Hätte Erik doch lieber den Mund nicht zu voll genommen; denn er hat bei Wiebke angegeben, dass er ein großartiger Tänzer sei. In Wirklichkeit kann er aber keinen einzigen Tanzschritt. Doch sein Opa und seine Tante Immi bringen dem schüchternen Erik das „Rüstzeug“ für den Ball bei.
Ferner erfuhren die Theatergäste, ob es am Ende wirklich mit Wiebke klappte und was zwischen dem Pastor und Eriks Mutter vorging. Aber auch, was 300 belegte Brote mit dem Stück zu tun hatten.
