Jever - Börsenhandel mit Wertpapieren und Aktien – „das hat nicht unbedingt etwas mit Spekulation zu tun“, betont Jens Küpker, Leiter Private Banking der Volksbank Jever: „Es geht uns um Wirtschaft und Werte und den Zusammenhang zwischen Politik, Wirtschaft und Börse.“
Diese Zusammenhänge sollen auch in diesem Jahr wieder Elft- und Zwölftklässler der Beruflichen Gymnasien der Berufsbildenden Schulen Jever und des Mariengymnasiums hautnah erleben: Zum 32. Mal hat die Volksbank ihr Planspiel Börsencup gestartet. Bis zum 15. Mai haben die Schülerinnen und Schüler nun Gelegenheit, selbst an der Börse zu handeln.
Der Börsencup ist ein reales Wertpapiertraining, bei dem die jungen Leute nach Belieben experimentieren können. Die Auswirkungen ihrer Anlageentscheidungen schlagen sich unmittelbar auf ihre Wertpapierdepots nieder. Denn jeder Teilnehmer am Börsencup hat zwei Depots zu jeweils 100 000 Euro zur Verfügung, die es zu vermehren gilt.
„Ziel des Börsencups ist, ökonomische Entscheidungen sachkundig und verantwortungsbewusst zu treffen und gefahrlos die Folgen des Handelns zu erfahren“, erklärt Jens Küpker: Denn die Schüler handeln zwar unter realistischen Bedingungen, doch ihre Börse existiert nur virtuell.
Vertiefen können die Jung-Börsianer ihre Erfahrungen bei sechs Unterrichtseinheiten mit Bankern. Themen sind die Analyse von Wertpapieren anhand Wirtschaftsdaten, Fonds und Zertifikate, die Volkswirtschaft und wie sie funktioniert sowie Geldanlageformen für junge Leute.
Das Börsenspiel läuft bis 15. Mai, dann steht fest, welcher Schüler besonders erfolgreich gehandelt hat. Die besten zehn werden mit Sachpreisen ausgezeichnet.
Ein inzwischen schon überaus erfahrener Planspieler ist übrigens Werner Gerken, Lehrer an den Berufsbildenden Schulen Jever: Er betreut in diesem Jahr zum 32. Mal Schüler der Beruflichen Gymnasien Jever beim Börsencup.
