Bockhorn - 56 Jungen und Mädchen der Oberschule Bockhorn werden in den kommenden Wochen bis zum 15. Dezember wieder durch die Straßen der Gemeinde Bockhorn ziehen, um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Am Dienstag fiel der Startschuss. Wie seit 20 Jahren schon organisiert Paul Weber vom Heimatring Bockhorn die Aktion.

Weber sammelt selbst auch mit, dazu kommt mit dem Duo Rautenberg/Eilers in den Groden ein bewährtes Team. „Ich bin ausgesprochen zufrieden mit dem Einsatz der Schüler“, betonte Paul Weber. Seit diese Kooperation vor Jahren mit dem damaligen Konrektor Jürgen Mensch begonnen wurde, konnten immer stabile Spendenergebnisse in Höhe von jeweils rund 1500 Euro verzeichnet werden.

Am Dienstag wurden in der Mensa der Schule Sammellisten, Straßenkarten und Geldtaschen an die Schüler verteilt.

Zur Ausrüstung gehört auch ein Aufruf des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil an die Bürger, zu helfen. Er zitiert darin Jesus Christus: „Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“

In der Oberschule wird die Aktion erstmals von der Lehrerin Ute Ostendorf unterstützt: „Ich halte die Sammlungen zum Erhalt der Kriegsgräber im Ausland für eine sehr sinnvolle Sache.“ Sie zog eine naheliegende Verbindung zu den jüngsten Terroranschlägen in Paris: „Wir sind beinahe schon wieder in einem Krieg. Das ist alles aktueller denn je.“