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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Premiere: Schurken, Schätze und blökende Schafe

21.07.2014

Dangast Und in der Pause wachsen die Palmen in den malerischen Sonnenuntergang beim Dangaster Seedeich: Die Bühne, eben noch belebte Hafenspelunke, dann schaukelndes Schiffsdeck, hat sich, als die Besucher wieder Platz genommen haben, in eine nahezu undurchdringliche Dschungel-Insel verwandelt.

Dichter Urwald, hohe Palmen, wilde Tiere (und blökende Schafe am Deich) – hier irgendwo soll er liegen, der sagenhafte Schatz, den der Gastwirtsjunge und nautische Naseweis Jim Hawkins (Benjamin Annuss) finden will und den sich die Piraten unter ihrem Anführer John Silver (Rainer Behrends) unter den Nagel reißen wollen.

Wo es Karten gibt

Das Stück „Die Schatzinsel“ wird auf dem Freigelände bei Dangast noch bis zum 9. August gezeigt. Es gibt 1500 Plätze. Karten können direkt in NWZ-Geschäftsstellen gekauft werden oder telefonisch unter der Nummer 0421/36 36 36.

Infos und Karten auch unter www.nordwest-ticket.de

Mit einer wundervollen und farbenprächtigen Inszenierung unter der Regie von Frank Düwel haben rund 40 Darsteller und mehrere Dutzend Beteiligte hinter den Kulissen den Roman-Klassiker „Die Schatzinsel“ des schottischen Autors Robert Louis Stevenson auf die Bühne gebracht. Knapp 1600 Besucher erlebten am Freitagabend die beifallumtoste Premiere des Freilichtschauspiels von Gaudium Frisia bei idealen Wetterbedingungen und in der Naturkulisse des Nationalparks Wattenmeer. Mehr als ein Jahr lang wurde an der Realisierung des Stückes gearbeitet. Es hat sich gelohnt. Das Freilichttheater bietet großes Kino. Und einiges an Überraschungen: Denn, weiß der Düwel, der Erfolgsregisseur denkt überhaupt nicht daran, sich buchstabengetreu an die vielfach verfilmte Romanvorlage zu halten und verändert nicht nur Schauplätze des Klassikers, sondern interpretiert auch die Figuren auf seine Weise.

Fabelhaft agieren die Schauspieler, die nicht nur auf der erstaunlich wandelbaren Bühne spielen, sondern von allen Seiten ins Geschehen eingreifen, sich vom Deich her anschleichen oder aus der blendenden Sonne auf der Bildfläche erscheinen. Besonders sehenswert die Traumszenen mit illuminierten Unterwassergeschöpfen oder Kampfszenen in Zeitlupe.

Apropos blendende Sonne: Besucher, die Karten für die nächsten Aufführungen haben, sollten daran denken, ihre Sonnenbrille mitzunehmen. Perfekt organisiert war auch das Drumherum um das Theaterstück: Die An- und Abreise mit Pendelbussen klappte schnell und reibungslos.

Die Reise der „Hispanola“ über das Meer zur Schatzinsel ist dagegen keine gemütliche Schiffsreise: Der Seelenverkäufer gerät wiederholt in schweres Wetter, bis er irgendwann vor der Schatzinsel vor Anker geht. Doch dort sind die Schatzsucher lange nicht am Ziel, wie jeder weiß, der den Roman verschlungen hat: Die Piraten unter John Silver bewaffnen sich . . .

Nach der Premiere und der Aufführung am Sonnabend ist „Die Schatzinsel“ noch elf weitere Male zu sehen. Dazu gibt es eine begleitende Ausstellung und ei­nen Kunsthandwerkermarkt.


     www.freilichttheater-dangast.de 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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