Allein seit 2003 seien südlich des Ortes Ganderkesee 90 Brutvogelarten nachgewiesen worden. Beispielhaft nannte der Verein seltene Arten wie Mittelspecht, Zwergtaucher, Neuntöter und Schwarzkehlchen.
Die Wasserralle bei Havekost war kurz nach einer Exkursion des Vereins entdeckt worden, die zu Flächen östlich des Fuchsbergs und zum Truppenübungsplatz auf die Große Höhe führte. Östlich des Fuchsbergs hatten die Teilnehmer innerhalb weniger Minuten mehrere typische Vogelarten der Agrarlandschaft beobachtet – wie Kiebitz, Schafstelze, Feldlerche und Dorngrasmücke. Ausschlaggebend für die Vielfalt seien „die teilweise noch bunten Ackerrandstreifen“, die Vielfalt an Feldfrüchten, ferner Ackerbrachen und eine dortige Sandgrube, sagte Pressesprecher Hajo Schöne. Das Gebiet stelle eines der letzten Rückzugsgebiete für Rebhuhn und Kreuzkröte in der Umgebung Ganderkesees dar.
Auf dem Truppenübungsplatz galt ein Augenmerk der laut Schutzverein sehr seltenen Heidelerche. Drei Paare dieser typischen Bewohner von Heideflächen konnten beobachtet werden.
