Die Sopranistin Irina Wischnizkaja ist dem musikinteressierten Vareler Publikum bestens bekannt – durch die mittlerweile drei Adventskonzerte im Waisenhaus und die CD mit festlichen Arien, die das Stadtmarketing herausgebracht hat (und die dort auch noch erhältlich ist). Begeisternder Applaus schloss die Konzerte, an denen als Partner Bariton Ivo Berkenbusch aus Varel und Pianist Olaf Wiegmann (Oldenburg) mitwirkten. Im Februar ist Irina Wischnizkaja sie noch dreimal im Oldenburgischen Staatstheater zu hören und zwar in der Oper „Drei Schwestern“ von Peter Eötvös nach dem Schauspiel des russischen Autors Anton Tschechow. Sie singt die Partie der Irina, der jüngsten der drei Schwestern, deren bürgerliches Leben (und Langeweile) der russische Schriftsteller in so melancholischer und eindringlicher Art
geschildert hat. Die Aufführungen sind am 22. und 26. Februar. Und eine weitere Oper mit Irina Wischnizkaja ist am Donnerstag, 28. Februar, im Staatstheater zu erleben. Zum letzten Mal wird dann „Orphée et Eurydice“ gezeigt. In der Oper von Christoph Willibald Gluck in der (französischen) Fassung von Hector Berlioz singt Irina Wischnizkaja die Partie der Eurydice, nach der sich Orpheus in Liebe so sehr verzehrt, dass er seine verstorbene Geliebte mit Hilfe der Götter wieder aus der Unterwelt holen will. Die ergreifende Opern-Liebesgeschichte wird nur noch einmal, am 28. Ferbuar, gezeigt.
Die Sängerin bereitet sich zurzeit schon auf ihre nächste große Rolle vor. Am 19. April ist im Oldenburgischen Staatstheater Premiere für „La Traviata“ von Guiseppe Verdi. Die Titelpartie der Violetta singt Irina Wischnizkaja. Eine Partie, die die Aufmerksamkeit nicht nur des Oldenburger Opernpublikums auf die Sängerin lenken wird. Irina Wischnizkaja wurde 1971 im weißrussischen Gomel geboren und studierte dort von 1988 bis 1992 Gesang. 1993 wechselte sie an die Musikakademie Minsk. Ihr Studium an der Musikhochschule Köln beendete sie dort 1998. In Bremen war Irina Wischnizkaja von 2002 bis 2004 engagiert. Als Solistin am Staatstheater Oldenburg ist Irina seit August 2004 durch zahlreiche Rollen bekannt. Zu diesen zählen u. a. die Hauptpartie in der deutschen Erstaufführung von Tan Duns Oper „Tea“. Darüber hinaus wirkte sie in mehreren Funk- und Fernsehsendungen mit.
Bestimmt wurden die vergangenen Tage durch den Karneval, der auch nicht spurlos am Technischen Hilfswerk vorbeigegangen ist. Motto: „Während der Rheinländer noch davon träumt, begeht der Friese seinen Rosenmontag schon am Sonnabend davor.“
43 Festwagen und Fußgruppen zogen vom Ortsteil Dangastermoor zum Sturm auf das Rathaus aus. Darunter auch die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerk Varel (THW). Mit Mannschaftstransportwagen, einem buntgeschmückten Tiefladeanhänger und einer großen Portion an unerschütterlicher, wetterresistenter guter Laune zogen die Frauen und Männer des THW und die Jugendlichen der THW-Jugend mit den Narren durch den Ort. Am Wegesrand standen für einen Großteil der Strecke neben Mitgliedern der Karnevalsgemeinschaft, der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei natürlich Helferinnen und Helfer des THW parat, um Unfälle mit den Festwagen und am Straßenrand zu verhindern. Außer einer ohne äußere Einwirkung geplatzen Seitenscheibe gab es keine weiteren Sach- oder Personenschäden, berichtete THW-Sprecher Jan Theilken.
Zum ersten Mal war das THW Varel beim Rosenmontagsumzug mit von der Partie. „Mit der Begeisterung bei der alle dabei waren, wird es auch nicht das letzte Mal gewesen sein“, so Theilken.
Für das nächste Jahr ist schon ein größerer Festwagen von den Ehrenamtlichen des THW ausgewählt worden.
