Harkebrügge - Mit „Fanfare and Flourishes“ von James Curnow eröffnete der Musikverein Harkebrügge am Sonntag in der Pfarrkirche St. Marien Harkebrügge sein Neujahrskonzert. Mit dem Auftaktlied blickten die Musiker um Dirigent Ralf Mahler über die Landesgrenze nach Österreich, denn dort wird das Lied auch als Eingangshymne für das Wiener Neujahrskonzert intoniert. Das Neujahrskonzert im Gotteshaus war der Auftakt zum Jubiläumsjahr. Die Musiker um Junker Harke blicken in diesem Jahr auf ein 25-jähriges Bestehen zurück. Im Juli folgt noch das Jubiläumskonzert und in der Weihnachtszeit das Adventskonzert.

Durch das Programm führte der Mann an der Querflöte, Markus Block. Zuvor hatte Vorsitzender Jan Block die Musikfreunde in den voll besetzten Kirchenbänken begrüßt. Darunter Pfarrer Ludger Becker, Bürgermeister Nils Anhuth, den stellvertretenden Landrat Hartmut Frerichs sowie Vertreter des Kreismusikverbandes. „Früher gehörte der Neujahrsempfang zur Tradition des Musikvereins. Mittlerweile gibt es den Empfang nicht mehr. Daher entstand nun die Idee, das Jubiläumsjahr mit einem Neujahrskonzert zu beginnen“, sagte der Vorsitzende.

Musikalisch ging es dann los mit Melodien aus der Welt der Oper „Wilhelm Tell“, „Der Fliegende Holländer“ oder „Der Freischütz“ von Carl Maria Weber.

Der Musikverein Harkebrügge bewies an diesem Nachmittag, dass er nicht nur Klassik spielen kann. „Wer schon mal in Wien war, wird den Walzer nicht vergessen“, meinte Moderator Block. Folgerichtig luden Dirigent Mahler und seine Musiker die Gäste zu Walzerperlen ein. Natürlich durften dabei Melodien vom Walzerkönig Johann Strauß nicht fehlen. Die Musiker intonierten „Kaiserwalzer“, „Vogelhändler“, „Dunkelrote Rosen“ oder „Wiener Blut“. Auch die berühmte Oper „Carmen“ von Bizet ließen die Musiker erklingen.

Weiter ging es mit der Nussknacker Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Einstudiert hatte Dirigent Mahler mit seinen Musikern auch den berühmten ungarischen „Tanz Nr. 5“ von Brahms. „Mit dem Stück „Pomp and Circumstance“ von Edward Elger verabschiedete sich der Musikverein vom begeisterten Publikum. Das sparte nicht mit dem wohlverdienten Beifall.

Doch die Truppe wurde nicht ohne Zugaben aus der Kirche entlassen. Anschließend lud der Musikverein zu einem kleinen Sektempfang ein.