SEDELSBERG - „Manege frei im Zirkus Ramba Zamba“ hieß es bei der großen Zirkus-Show der Astrid-Lindgren Grundschule. Es war die zwölfte Premiere, die die Viertklässler alljährlich zum Abschluss eines Schuljahres aufführen.
Die Schüler begeisterten dabei als Akrobaten, Teller- und Balljongleure, Einradfahrer, Tuchkünstler oder Clowns. Ein Jahr lang hatten die 29 Kinder im Rahmen eines Präventions-Projekts an der Aufführung geprobt. Das Einstudierte haben sie jetzt in einem großen Finale vor Eltern und Geschwister, aber auch Großeltern, Freunden und Bekannten präsentiert.
Seelisch ausgeglichen
Schulleiter Manfred Nawrath hieß die vielen Besucher in der Turnhalle willkommen. Er sagte: „Der Zirkus mit seinen vielen Möglichkeiten für Kinder stellt ein gutes Beispiel dar, wie es möglich ist, Spaß und Freude im Schulalltag zu erleben. Kinder, die seelisch ausgeglichen und selbstbewusst sind, sind weniger gefährdet in ihrem Leben suchtkrank zu werden.“ Durchgeführt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Suchtprävention, der Stiftung Edith Stein in Cloppenburg.
Viel Beifall
Um die Zirkusaufführung an der Grundschule Sedelsberg auch in künftigen Jahren fortzuführen, werden nach den Sommerferien die neuen Viertklässler ebenfalls an diesem Projekt arbeiten. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern kommen ihnen zugute. Gefördert werden durch das Projekt soziale Kompetenzen der Kinder, Selbstbewusstsein sowie die Integration von Außenseitern. Jeder Schüler kann an der Zirkusshow teilnehmen, da es wirklich für jeden – je nach seinen Fähigkeiten – eine Aufgabe gibt.
Von den Zuschauern ist die Aufführung sehr gut angenommen worden: Großen Beifall gab es nach der einstündigen Vorstellung für die Leistungen der Akrobaten.
