SEDELSBERG - Das Ehrenmal bei der Kirche in Sedelsberg war vielen Sedelsbergern bereits seit einigen Jahren ein Dorn im Auge, zumal die Bepflanzung rund um das Ehrenmal viel zu wuchtig geworden war und schon lange kein schönes Bild für die Ortschaft bot.
Reimund Glende, Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, schloss sich deshalb mit dem Schützenverein Sedelsberg und dem Männergesangverein kurz und trug den beiden Vereinen seinen Wunsch nach Neugestaltung des Ehrenmals vor. Spontan sagten beide Vereine ihre Mithilfe zu und so wurde jetzt kurzerhand die Arbeit am Ehrenmal angegangen.
Die wuchtige Bepflanzung wurde entfernt und unter der Anleitung von Heinz-Hermann Niehüser wurde eine neue, niedrige Bepflanzung vorgenommen, um so auch künftig einen Blick auf das Pfarrhaus und die Kirche zu haben. Auch einige Solitärbäume wurden gesetzt.
Und während die Bepflanzung am Wochenende abgeschlossen werden konnte, soll bis zum Herbst auch das Ehrenmal selbst komplett überholt werden. Dazu wollen die Vereine die Gedenktafeln säubern und die Namen neu ausmalen.
Ludger Osterwick, Vorsitzender des Männergesangvereins, sowie Josef Stadtsholte und Heinz-Hermann Niehüser vom Schützenverein Sedelsberg begutachteten bereits das neu gestaltete Ehrenmal, das jetzt endlich wieder einen Blick auf das Pfarrhaus und die Kirche in Sedelsberg erlaubt.
