Sedelsberg - Auch in diesem Jahr hat sich die Theatergruppe Sedelsberg wieder ein anspruchsvolles Stück ausgesucht und ist dafür seit Wochen fleißig am Proben. Die erfahrene Truppe wird in diesem Jahr um einen Neuling ergänzt, denn Sven Reiners wird das erste Mal auf der Bühne im Canisiushaus in Sedelsberg stehen.
Fünfmal wird die Theatergruppe Sedelsberg das Stück „Een Hoff vull Narren“ im Canisiushaus in Sedelsberg aufführen: Erster Vorstellungstermin ist am Freitag, 31. Januar, um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Eine Frühstücksvorstellung gibt es am Sonntag, 2. Februar, ab 10 Uhr. Hierfür können Karten nur im Vorverkauf erworben werden. Am Freitag, 7., und Samstag, 8. Februar, wird das Stück jeweils ab 19.30 Uhr aufgeführt und die vorerst letzte Vorstellung findet am Samstag, 15. Februar, ab 19.30 Uhr statt.
Karten im Vorverkauf gibt es im Reiseeck Janßen. Außer der Frühstücksvorstellung gibt es auch Karten an der Abendkasse.
„Een Hoff vull Narren“ heißt der Dreiakter aus der Feder von Winnie Abel, übersetzt ins Plattdeutsche von Heino Buerhopp, bei dem es um die Irrwege der Liebe geht. Das Bühnenbild ist ein Hingucker und dürfte auch die Besucher begeistern, wenn sich der Vorhang zum ersten Mal am Freitag 31. Januar, um 14.30 Uhr bei Kaffee, Tee und Kuchen heben wird. Dabei legten die Sedelsberger Wert auf jedes kleine Detail eines Bauernhofes.
Während die ersten beiden Akte bereits bestens einstudiert sind, wird derzeit noch am dritten Akt gefeilt. Doch bis zur Premiere wird jeder Satz, jede Szene sitzen – davon ist die Theatertruppe überzeugt.
In dem Stück geht es um den schwulen Jungbauern Johann Dippelmann (gespielt von Walter Wassermann). Er steckt in der Patsche. Wenn er nicht schnellstmöglich eine Frau vor den Altar bekommt, geht sein elterlicher Hof an seine zynische Schwester Esther (Roswitha Brand). Doch Johanns schräger Partner Detlef (Konrad Focken) ist sicherlich nicht das, was sich die strenge Mutter Ruth (Marion Lüchtenborg) als Schwiegertochter vorstellt. Deshalb geht Johann kurzerhand eine Scheinehe mit Irena Lehmansky (Ingrid Waten), der polnischen Pflegepraktikantin seines Opas Erwin (Sven Reiners), ein. Doch es kommt zu immer mehr unvorhergesehenen Zwischenfällen. Detlef muss sich kurzfristig in Frauenkleider schmeißen und die Rolle der Schwiegermutter aus der Stadt spielen, der Knecht Grischan (Horst Waten) verschwindet mit der frisch Vermählten in der Scheune – und dann taucht auch noch Irenas echte Mutter Natalie Lehmansky (Lena Dultmeyer) auf. Schafft Johann es dennoch, seinen Hof zu retten? Das erfährt das Publikum in rund zwei Wochen im Canisiushaus.
