SEEFELD - Von Liebe und Gelüsten, vom Begehren und von Frühlingsgefühlen, vom Gewinnen und vom Scheitern handelten die Texte und Lieder des Bremer Musikertrios, welches in der Seefelder Mühle gastierte.
Unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein?“ wurden Zitate von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Erich Fried oder Fritz Grasshoff zum Besten gegeben. Karin Hölscher und Rüdiger Engel sangen gemeinsam oder wechselten sich ab und rezitierten die altmodischen Texte aus den 30er und 40er Jahren, die manchmal auch einen Schuss Moderne beinhalteten.
Die musikalische Zeitreise, in Revueform verpackt, ist wie eine Blaupause der Liebe und ihrer Facetten. Lieder wie „Kann denn Liebe Sünde sein?“ oder Texte wie „Was es ist“ sind sehr bekannt und konnten von den wenigen Besuchern mitgesummt oder mitgesprochen werden. Es waren nachdenkliche aber auch humorige Texte. Die Mischung bot den Zuhörern einen gewissen Reiz.
In der Pause entschuldigte sich Anke Eymers von der Seefelder Mühle für das verstimmte Klavier, welches erst kurz zuvor aus dem kühlen Mühlenladen in das wärmere Mühlencafé gefahren worden war. Die Pianistin Monika Arnold hatte sich darüber beschwert und die Organisatoren gebeten, das dadurch schlechtere Spiel beim Publikum zu entschuldigen.
