SEEFELD - SEEFELD/JM - Zu einer Dichterlesung mit Tamara Tregubowitsch laden das Kulturzentrum Seefelder Mühle und das Seefelder Kuratorium „Den Kindern von Tschernobyl“ für Montag, 24. April, ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Weißrussin wird aus dem Werk von Maria Zwetlawa vortragen, deren zweite Muttersprache Deutsch gewesen ist. Die 1892 in Moskau geborene Frau lebte als Emigrantin in Berlin, Prag und Paris. Der Schwerpunkt ihres Schaffens war die Liebeslyrik.

Maria Zwetlawa und ihre Familie wurden in der Sowjetunion von der Staatsmacht verfolgt. Ihr Mann wurde erschossen, sie selbst nahm sich das Leben.

Tamara Tregubowitsch lehrt an der Universität von Minsk Deutsche Literatur und Theoretische Grammatik. Sie ist Mitglied der Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“. Ihr Anliegen ist es, bei ihren Lesungen Gemeinsamkeiten der deutschen und der russischen Kultur aufzuzeigen.