SEEFELD - SEEFELD/ULS - Das Leben und die Kunst der russischen Autorin und Lyrikerin Marina Zwetajewa (1892-1941) wird Tamara Tregubowitsch aus Minsk am Montag, 24. April, in der Seefelder Mühle vorstellen. Die Dichterlesung beginnt um 19.30 Uhr.
Die Referentin ist Professorin für Deutsche Literatur und Theoretische Grammatik an der Universität Minsk/Weißrussland. Es ist ihr ein Anliegen, anlässlich ihrer Lesung die Gemeinsamkeiten der deutschen und russischen Kultur aufzuzeigen. Seit 1991 ist sie Mitglied der Stiftung „Kinder von Tschernobyl“.
In der Lesung am 24. April wird Tamara Tregubowitsch aus dem Werk Marina Zwetajewa vortragen, deren zweite Muttersprache Deutsch gewesen ist. So werden auch Gedichte in zwei Sprachen vorgetragen.
Marina Zwetajewa wurde in Moskau geboren. Ab 1922 lebte sie als Emigrantin in Berlin, Prag und Paris. Schwerpunkt ihres Schaffens war die Liebeslyrik. 1939 kehrte die Schriftstellerin in die Sowjetunion zurück. Ihre Familie und sie selbst wurden von der Staatsmacht verfolgt, ihr Mann erschossen. 1941 nahm sie sich in Jelabuga/Tatarische Republik das Leben.
Veranstaltet wird diese Lesung mit den Kulturverein Seefelder Mühle und dem Seefelder Kuratorium „Kinder von Tschernobyl“.
