SEEFELD - „Es war einmal“ lautet das neue Stück der Theatergruppe des Kulturzentrums Seefelder Mühle. Die Schauspieler befinden sich zurzeit mitten in den Proben.
Spaß bei den Proben
Ist es nun ein Märchen, oder doch etwas anderes? Dieser Frage können die Zuschauer unter anderem bei der Premiere am 25. März im Dorfgemeinschaftshaus nachgehen. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die elf Frauen und drei Männer würden bei den wöchentlichen Proben viel Spaß haben, versichert die Regisseurin Heike Scharf, die das Stück als eher anspruchslose Komödie verstanden wissen will. „Die Herausforderung für die Spieler besteht darin, die Szenen auf den Punkt genau zu spielen, damit das Stück nicht ins Klamaukhafte abdriftet.“ Die Zuschauer sollen nach Herzenslust lachen, wenn ihnen danach ist. Und alles spricht dafür, dass es auch so kommen wird.
Im Mittelpunkt des selbst entwickelten Zweiakters ohne Textvorlage steht der in die Jahre gekommene, aber dennoch jungfräuliche Heinrich, gespielt von Klaus Janssen, der bei seiner Mutter Rosalinde von Gutenstein (Heike Barre) auf dem Gutshof lebt. Hier verrichten Butler James (Neuzugang Wolfgang Hessling) und die Hausangestellte Anna (Meike Peschke) ihre täglichen Dienste. Die Märchenerzählerin Karin Rebmann führt sanft durch das Stück.
Als Mama Rosalinde eines Tages aus der Kur nach Hause zurückkehrt, hat sie einen Latin-Lover namens Giovanni (Dittmar Sprekelmann) im Schlepptau, der ihr nach allen Regeln der Kunst den Hof macht. Und die dralle Barbara (Roswitha Barre) verdreht Heinrich gehörig den Kopf. Er gerät in die Fänge einer Frauen-WG.
Zwei Aufführungen im April
Wie Anke Kloppenburg, Irmgard Rüthemann, Cornelia Jürgens, Anke Lippert, Anne Grabhorn und Anneliese Kling ihre Rollen in der Frauen-WG ausfüllen, werden die weiteren Aufführungen am 26., 28., 29., 30. März sowie am 1. und 2. April ab jeweils 20 Uhr zeigen. Die Aufführung am Sonntag, 27. März, beginnt bereits um 16 Uhr.
Der Theaterspaß birgt neben witzigen Dialogen auch einige Rollenwechsel, die für überraschende Offenbarungen sorgen. Doch es wäre keine Inszenierung von Heike Scharf und ihrem Spielerteam, wenn sich hinter dem vordergründigen Amüsement nicht auch eine tiefergehende Geschichte verbergen würde.
