Sehestedt/Norddeich - „Am Donnerstag um 7 Uhr habe ich mit meinem Sohn Duncan im Strandbad Sehestedt den ersten Heuler der Saison gefunden“, schreibt NWZ -Leser Michael Janßen aus Oldenburg. Janßen vermutet, dass dass das Seehundbaby wohl gleich nach seiner Geburt von Donnerstag auf Freitag bei dem heftigen Sturm von seiner Mutter getrennt wurde. „Vielleicht hat dieses arme Kerlchen seine Mutter nie gesehen. Er ist gleich, als er uns sah, ohne Angst auf uns zugekommen und hat unsere Nähe gesucht“, sagt Janßen.

Zum Glück hängen im Strandbad Sehestedt Listen mit Telefonnummern aus, an die man sich in so einem Fall wenden soll. „Alle Wattenmeerschutz-Beauftragten, die auf der Liste stehen und wir angerufen haben, waren überrascht, da die ersten Geburten von Seehunden wohl erst Anfang der nächsten Woche anstehen sollten. Aber unser Frühchen hatte es wohl sehr eilig“, sagt Janßen.

Der Schutzbeauftragte Dr. Dr. Wolfgang Meiners aus Stollhamm war dann sofort zur Stelle und teilte mit, dass er normalerweise die nächste Flut abwarten würde, um zu schauen, ob die Mutter bei der nächsten Flut wiederkommt und ihr Baby abholt. Da aber dieses „kleine süße Ding“ höchstens einen Tag alt sei, würde es die nächsten Stunden wohl nicht überleben und müsse deshalb schnellstmöglich zur Seehundstation nach Norddeich, um überhaupt eine Überlebenschance zu haben. „Ich finde es wirklich toll, dass es Menschen gibt, die in solchen Fällen sofort da sind und helfen“, sagt Janßen.

Dass Heuler zum Überleben nicht nur schönes Wetter, Ruhe und wenig Wind benötigen. Darauf verweist Dr. Peter Lienau, Leiter der Seehundstation Norddeich. „Man sollte Heuler auf keinen Fall anfassen, und am besten einen großen Abstand einhalten. Die Tiere brauchen einfach Ruhe“, sagt er im Gespräch mit der NWZ .

Und dann teilt Lienau mit, dass es das in Sehestedt gefundene Frühchen leider nicht geschafft hat. „Es hat lediglich 7,05 Kilogram gewogen, war offensichtlich noch nicht gesäugt worden und von dem Sturm sehr stark geschwächt. Es musste eingeschläfert werden.“

Der Heuler aus Sehestedt ist übrigens der erste, der in dieser Saison nach Norddeich gebracht worden ist.

Sehestedt/Norddeich - „Am Donnerstag um 7 Uhr habe ich mit meinem Sohn Duncan im Strandbad Sehestedt den ersten Heuler der Saison gefunden“, schreibt NWZ -Leser Michael Janßen aus Oldenburg. Janßen vermutet, dass dass das Seehundbaby wohl gleich nach seiner Geburt von Donnerstag auf Freitag bei dem heftigen Sturm von seiner Mutter getrennt wurde. „Vielleicht hat dieses arme Kerlchen seine Mutter nie gesehen. Er ist gleich, als er uns sah, ohne Angst auf uns zugekommen und hat unsere Nähe gesucht“, sagt Janßen.

Zum Glück hängen im Strandbad Sehestedt Listen mit Telefonnummern aus, an die man sich in so einem Fall wenden soll. „Alle Wattenmeerschutz-Beauftragten, die auf der Liste stehen und wir angerufen haben, waren überrascht, da die ersten Geburten von Seehunden wohl erst Anfang der nächsten Woche anstehen sollten. Aber unser Frühchen hatte es wohl sehr eilig“, sagt Janßen.

Der Schutzbeauftragte Dr. Dr. Wolfgang Meiners aus Stollhamm war dann sofort zur Stelle und teilte mit, dass er normalerweise die nächste Flut abwarten würde, um zu schauen, ob die Mutter bei der nächsten Flut wiederkommt und ihr Baby abholt. Da aber dieses „kleine süße Ding“ höchstens einen Tag alt sei, würde es die nächsten Stunden wohl nicht überleben und müsse deshalb schnellstmöglich zur Seehundstation nach Norddeich, um überhaupt eine Überlebenschance zu haben. „Ich finde es wirklich toll, dass es Menschen gibt, die in solchen Fällen sofort da sind und helfen“, sagt Janßen.

Dass Heuler zum Überleben nicht nur schönes Wetter, Ruhe und wenig Wind benötigen. Darauf verweist Dr. Peter Lienau, Leiter der Seehundstation Norddeich. „Man sollte Heuler auf keinen Fall anfassen, und am besten einen großen Abstand einhalten. Die Tiere brauchen einfach Ruhe“, sagt er im Gespräch mit der NWZ .

Und dann teilt Lienau mit, dass es das in Sehestedt gefundene Frühchen leider nicht geschafft hat. „Es hat lediglich 7,05 Kilogram gewogen, war offensichtlich noch nicht gesäugt worden und von dem Sturm sehr stark geschwächt. Es musste eingeschläfert werden.“

Der Heuler aus Sehestedt ist übrigens der erste, der in dieser Saison nach Norddeich gebracht worden ist.

Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne
Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne