Hude - Aus dem italienischen Cavalese kommt Marco Nones nach Hude, um am achten internationalen Bildhauersymposion teilzunehmen. Der 49-Jährige sorgt mit seinem künstlerischen Schaffen immer wieder für Aufsehen. Sein „Engel aus Wurzeln“ ist schon seit 2004 im Vatikan in Rom ausgestellt. 2011 konnte er bei einem Zusammentreffen dem Dalai Lama seine Skulptur „Die Hoffnung Tibets“ vorstellen.

Seit 2011 organisiert Marco Nones auch eine Open-Air-Galerie in der Nähe von Pampeago, mitten in den Dolomiten, wo ein vielbeachteter Skulpturenweg entsteht. Nones arbeitet dort mit Holz und Stein. Im Winter aber auch mit Schnee und Eis. In direkter Nachbarschaft zu den Skiliften. Dieses Landartprojekt in den Dolomiten stößt auf großes Interesse in den Medien. Seit drei Jahren lädt Nones auch andere Künstler ein, dort Skulpturen und Landartprojekte zu installieren, heißt es in der Broschüre zum Huder Symposion.

Marco Nones ist das erste Mal in Hude dabei und wird sich mit vier weiteren Bildhauerkolleginnen und Kollegen (NWZ  berichtete) von Sonntag bis Freitag an die Arbeit machen. Jeder der Künstler sucht sich einen der dicken Holzstämme aus, die im Rathauspark bereitliegen, und wird daraus etwas Besonderes schaffen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, konkrete Themen-Vorgaben gibt es nicht. So werden am Ende der sechs Tage sehr unterschiedliche Werke zu bestaunen sein.

Die Bildhauer freuen sich auf den Austausch untereinander, aber auch auf das Gespräch mit Interessierten, die während des Symposions im Huder Rathauspark gerne vorbeischauen und sich über den Fortgang der Arbeiten informieren können.

Wie berichtet, wird das achte internationale Bildhauersymposion mit der digitalen Begleitaussstellung „Waldgeister“ von Wolf E. Schultz und weiteren Werken der beteiligten Künstler im Rathaus am Sonntag, 2. August, um 11 Uhr durch Bürgermeister Holger Lebedinzew eröffnet. Dazu sind ebenfalls alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Finissage ist am Freitag, 7. August, 19 Uhr, vorgesehen.