Dringenburg - Am Pfingstwochenende herrschte im kleinen Ort Dringenburg der Ausnahmezustand. Monika und Heiko Siggelkow hatten am Bramkampsweg zum „Tag des offenen Rhodogartens“ eingeladen. Von Sonnabend bis Pfingstmontag besuchten viele Radwanderer, Urlauber und Anwohner den parkähnlich angelegten Rhodogarten der Eheleute Siggelkow.
Die Rhodoblüte ist im Ammerland derzeit so richtig im Gange und daher ist jetzt die schönste Zeit, um sich in dem privaten Rhodogarten umzuschauen. Vor drei Jahren hatten Siggelkows ihren Garten zuletzt anlässlich eines „Tages des offenen Rhodogartens“ für Besucher geöffnet.
„Wir fahren immer wieder gerne zu solchen Veranstaltungen“, erzählten die Eheleute Weers, die aus Edewecht nach Dringenburg gekommen sind. Sie waren auch vor drei Jahren schon einmal dort, um sich Anregungen für den eigenen Garten zu holen. Zum ersten Mal war derweil das Ehepaar Bartens aus Apen nach Dringenburg gekommen: „Wir sind begeistert von der Vielfalt, die hier zu bewundern ist.“
Während viele der Besucher durch die gepflegte Anlage wanderten, sich an den bis zu 50 Jahre alten Rhododendren erfreuten oder den Blick in den Garten bei Kaffee und Kuchen genossen, war Heiko Siggelkow mit kleinen Gruppen unterwegs, um während einer Führung zu erzählen, wie es dazu gekommen ist, den Garten so anzulegen, wie er sich heute präsentiert.
„Bei uns gibt es alte Rhodosorten, die in den Baumschulen gar nicht mehr gezüchtet werden“, erzählte Siggelkow. Die Besucher erfuhren im Gespräch aber auch, dass hin und wieder Mitarbeiter eines Institutes vorbeikommen, um Bodenproben zu nehmen. „Es hat sich herumgesprochen, dass wir hier nur wenig Dünger austeilen – und das macht natürlich neugierig“, freute sich Siggelkow über dieses Interesse.
Abgerundet wurde der „Tag des offenen Rhodogartens“ durch Hobbyaussteller, die Gartendekorationen, Dekokränze aus Buchsbaum und Pflanzen, darunter natürlich auch junge Rhodopflanzen, zum Kauf anboten.
