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Uwe Lisson setzt sich als erster Vorsitzender des Seniorenbeirats Ganderkesee für die Belange Älterer ein. Der 68-jährige Rentner zieht kurz vor der Jahreshauptversammlung eine Bilanz.
FRAGE:
Welche Erfolge waren im letzten Jahr zu verzeichnen?
LISSON
: Als Seniorenbeirat sind wir in den politischen Gremien nur Beisitzer. Wir haben kein Stimmrecht und somit nur eine beratende Funktion. Daher können wir die Umsetzung von Ideen nicht als unseren alleinigen Erfolg verbuchen. Auf unsere Anregung hin wurden die extrem schmalen Parkplätze in der Rathausstraße um 30 Zentimeter verbreitert; so geschehen auch auf dem Bahnhofsvorplatz, auf dem Festplatz sowie in der Bookholzberger Geschäftsstraße. Die Gemeinde hat uns auch zugesichert, dass künftig angelegte Parkplätze ebenso breit sein werden.
FRAGE:
Gibt es noch weitere Projekte, die bereits angestoßen sind?
LISSON
: Wir haben darauf hingewirkt, dass die Gemeinde ein Seniorentaxi bezuschusst. Momentan prüft die Verwaltung das Konzept. Zudem haben wir uns dafür eingesetzt, dass der Pflegestützpunkt im Landkreis Oldenburg nun an zwei Standorten, in Wildeshausen und Ganderkesee, eingerichtet wird.
FRAGE:
Welche internen Änderungen gab es?
LISSON
: Wir haben eine neue Satzung verabschiedet. Nun können auch Ehrenmitglieder ernannt werden. So können wir Leute ehren, die sich auch über den Seniorenbeirat hinaus verdient gemacht haben.
FRAGE:
Welche Aktivitäten haben Sie angeboten?
LISSON
: Im August haben wir gemeinsam mit dem ADAC eine Pkw-Orientierungsfahrt organisiert. Die Resonanz war für eine erstmalige Veranstaltung riesig: Über 100 Menschen haben sich beteiligt. Als Konsequenz werden wir eine solche „Senioren-Rallye“ künftig alle zwei Jahre anbieten.
FRAGE:
Apropos Zukunftspläne: Welche Ziele möchten Sie künftig noch enger ins Auge fassen?
LISSON
: Schon bei der Gründung 1993 war ein Treffpunkt für ältere Generationen angedacht, der als als Anlaufstelle und als Aufenthaltsort für Senioren dient.
FRAGE:
Wer kann eigentlich Mitglied im Beirat werden?
LISSON
: Der Seniorenbeirat besteht aus acht Delegierten, die aus den 31 Mitgliedsorganisationen stammen. Man muss bei einer Einrichtung aktiv und mindestens 55 Jahre alt sein, um die Wünsche der Institution repräsentieren zu können. Dann kann man sich als Delegierter zur Wahl stellen.