Nordenham - „Feiern, tanzen, helfen“, so lautete das Motto beim achten Benefizball am Sonnabend in der Friedeburg Veranstalter der Feier für den guten Zweck war der Förderverein der Nordenhamer Serviceclubs, zu dem der Ladies’ Circle, der Lions-Club Wesermarsch Emy Rogge, Round Table, der Lions-Club Nordenham und Rotary gehören. Wie in jedem Jahr übernimmt einer der Clubs die Patenschaft für ein Projekt, das mit dem gesamten Überschuss aus dem Ball unterstützt wird.
Diesmal ging das Geld an den Nordenhamer Kinderschutzbund. Die Vorsitzende Ina Korter und die Geschäftsführerin Christine Sassen-Schreiber freuten sich sehr darüber, dass Maike Harbers-Bahr vom Lions-Club Wesermarsch Emy Rogge ihnen einen Scheck in Höhe von 3000 Euro überreichte. Mit dem Geld soll das Projekt „Früh übt sich“ gefördert werden. Dabei handelt es sich um eine Frühprävention von Geburt an. „Ich danke allen Serviceclubs, dass sie durch diese Veranstaltung Gutes tun“, sagte Ina Korter, „Früh etwas zu unternehmen, hilft Kindern am meisten.“
Für ein Jahr wird dem Familien- und Kinderservicebüro eine pädagogische Fachkraft für die Frühförderung finanziert, um vor allem sozial schwachen Familien zu helfen. Das Projekt zielt auf Kinder im Alter von bis zu drei Jahren. Eltern und Alleinerziehende haben die Möglichkeit, unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes pädagogische Hilfe zu bekommen.
Mitternacht-Tombola
Nach der Scheckübergabe traten die Drei Tenöre auf und unterhielten die rund 160 Gäste mit humorvollen Showeinlagen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Oldenburger Gruppe „Roxx“, die mit einer guten Mischung aus Klassikern und neuen Hits beim Publikum punktete. Zu guter Letzt fand um Mitternacht die Ziehung der Tombola-Lose statt. Zu gewinnen gab es neben Schmuck und VIP-Basketballkarten auch einen Reisegutschein in Höhe von 800 Euro. Gesponsert wurden die Preise von zahlreichen Nordenhamer Geschäften.
Kritik an GEMA-Plänen
Der Organisator der Veranstaltung und Erste Vorsitzende des Fördervereins der Serviceclubs, Dr. Werner Wodrich, konnte sich die geringe Anzahl der Ballgäste nicht erklären. „Vielleicht sind einige Leute zurzeit einfach etwas tanzmüde. Ich hoffe nur, dass die GEMA sich nicht mit ihrer geplanten Tarifreform durchsetzt. Die Ausgaben für die Musik könnten sich verdreifachen. Und dann könnte der Benefizball bald der Vergangenheit angehören.“
