Rastede - Mit tollen Eindrücken und einem tollen Ergebnis ist die Showband „Spirit of 52“ Rastede aus England zurückgekehrt. Dort hatte die Gruppe erfolgreich an einem Wettbewerb der Organisation Drum Corps Europe (DCE) teilgenommen.
„Bei der Siegerehrung freuten wir uns über den dritten Platz mit 67,55 Punkten“, berichtet Pressesprecherin Tanja Wilters. Neun Vereine hatten an dem Wettstreit nach Noten teilgenommen, die Rasteder stellten den einzigen Starter aus Deutschland. Alle anderen Gruppen kamen aus England.
Die Showband nahm zum ersten Mal überhaupt an einem DCE-Wettbewerb in England teil, berichtet Tanja Wilters. Mit der neuen Show „Out of the Dark!?“ habe die Gruppe das Publikum in Leicester begeistern können. Geschlagen geben mussten sich die Rasteder nur dem Company Performance Ensemble und den Kidsgrove Scouts.
Insgesamt waren die Mitglieder der Showband fünf Tage in England. In Northampton bezogen die Rasteder ihr Quartier in einer Schule, die von einer Grünanlage umgeben war. Gleich gegenüber befand sich zudem eine Rasenfläche, auf der die Musiker und Colourguards trainieren konnten, berichtet Tanja Wilters.
Neben der Schule übte auch das Liberty Drum Corps. Die Gruppen führten sich gegenseitig ihre Shows vor. „Beiderseits gab es jede Menge Begeisterung und Applaus“, schildert die Pressesprecherin. Im Anschluss grillten die beiden Musikgruppen gemeinsam und spielten Fußball.
Bevor es zum Wettbewerb nach Leicester ging, stand in London noch eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. In kleinen Gruppen erkundeten die Rasteder die englische Hauptstadt und schauten sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.
Sowohl auf der Reise nach England als auch auf dem Weg zurück nach Deutschland hatte die Showband mit platten Reifen zu kämpfen. Die erste Panne ereignete sich kurz vor Northampton. Der Lastwagen, in dem die Instrumente transportiert werden, hatte einen „Platten“.
Kurz bevor die Showband auf dem Rückweg die Fähre zurück nach Deutschland erreichte, hatte dann der Reisebus, in dem die Musiker fuhren, einen „Platten“. „Dadurch konnten wir unsere geplante Fähre nicht mehr erreichen“, berichtet Tanja Wilters. Erst mit einiger Verspätung ging es weiter. „Nach vielen Stunden Busfahrt kamen wir dann wohlbehalten zu Hause an“, so die Pressesprecherin.
