Neuenburg - „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür“, heißt es in einem alten Weihnachtslied. Viele Lichter schmücken an diesem Wochenende das Rauchkaten- und Schlossgelände, wenn der Neeborger Wiehnachsmarkt an diesem Sonnabend und Sonntag unzählige Besucher aus der ganzen Region anlocken wird. Für den festlichen Glanz sind vier Handwerker verantwortlich, damit die Buden und Verkaufstände auch mit Strom versorgt sind.
Seit mehr als 20 Jahren ist Enno Warnken ehrenamtlich auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz. Mit dabei sind außerdem Bernd Indorf, Gerhard Dittel und André Dittel. Das Quartett stellt in der Woche vor Beginn der zweitägigen Veranstaltung die Energieversorgung sicher, damit die Stände sich festlich im Lichterglanz präsentieren können. Auch die Zubereitung vieler Speisen wie zum Beispiel Waffeln und Getränke (Glühwein, Grog) ist ohne Strom nicht möglich. Zudem leuchten auch die vielen Glühbirnen des großen Weihnachtsbaumes, der im Mittelpunkt des Rauchkatengeländes steht, nicht ohne Strom.
So mussten im Vorfeld des Marktes von den vier unermüdlichen Helfern unter anderem rund 200 defekte Birnen ausgetauscht werden. „Es ist viel Kleinarbeit nötig, damit alles läuft“, so Enno Warnken gegenüber der Nordwest-Zeitung. Doch im Laufe der Jahre habe sich auch einiges verbessert: „Es ist leichter geworden, da die Energieversorgung jetzt über mehrere Stromkästen erfolgt. Früher mussten wir noch zu den einzelnen Buden komplett Leitungen verlegen.“
Ist der Neeborger Wiehnachtsmarkt erst einmal eröffnet, geht alles seinen Gang. Um mögliche Probleme schnell beheben zu können, sind Gerhard Dittel und Enno Warnken vor Ort und somit in ständiger Bereitschaft. Warnken: „Kommt es einmal zu einem Stromausfall, können wir sofort eingreifen.“
Doch in der Vergangenheit sei alles im Grunde genommen immer glatt über die Bühne gegangen: „Wir hoffen natürlich, dass das auch in diesem Jahr wieder der Fall ist.“
Der Neeborger Wiehnachtsmarkt wird an diesem Sonnabend um 15 Uhr offiziell von Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann eröffnet. Die Verantwortlichen um Organisatorin Karin Möhlmann wünschen sich viele Besucher und natürlich gutes Wetter. Einen „weißen Weihnachtsmarkt“ wird es in diesem Jahr aber wohl nicht geben.
