Petersdorf/Bösel - Zu Ostern brennen auch in der Gemeinde Bösel die Osterfeuer.
Eines der größten ist das Petersdorfer Osterfeuer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Gemeinsam laden die Landjugend Petersdorf und die St. Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf zu dieser Veranstaltung ein. Alle sind herzlich willkommen. Angezündet wird das Osterfeuer am Ostersonntag, 27. März, um 19 Uhr auf dem Hof Bohmann, Baumstraße 5, von Pfarrer Stefan Jasper-Bruns. An diesem Sonnabend ist Gelegenheit dazu, Strauchwerk anzufahren.
Für das leibliche Wohl ist während des Osterfeuers reichlich gesorgt. Auf die Kinder wartet Stockbrotbacken. Für die musikalische Stimmung sorgt DJ Nitzie. Der Erlös soll den beiden Vereinen zugute kommen.
Auch viele der Bezirke des Heimatvereins Bösel werden wieder Osterfeuer veranstalten. Laut Auflistung der Gemeinde Bösel wird der Bezirk Osterloh sein Osterfeuer an der Straße Am Steinkamp, gegenüber des aktiv-Fitness-Clubs in Bösel am Sonntag gegen 18.30 Uhr entzünden.
Der Bezirk Westerloh wird zur selben Zeit sein Feuer an der Ginsterstraße 42, Hof Hempen, in Brand setzen. Bereits eine halbe Stunde früher, gegen 18 Uhr, wird der Bezirk Nord sein traditionelles Osterfeuer auf dem Spielplatz Eichenweg/Kiefernweg entzünden. Der Bezirk Overlahe hat mitgeteilt, am Ostersonntag gegen 20 Uhr sein Feuer auf dem Hof Lapke an der Overlaher Straße 76 zu entzünden. Und auch der Bezirk Glaßdorf beteiligt sich mit einem Brauchtumsfeuer. Das wird gegen 19.30 Uhr an der Robert-Glas-Straße an der Glaßdorfer Hütte entfacht.
Ein weiteres Osterfeuer hat die Osterfeuergemeinschaft Behrens am Prinzendamm 16 der Gemeinde mitgeteilt. Das wird aber bereits an diesem Sonnabend, 26. März, gegen 18 Uhr entzündet.
Die genaue Bedeutung der Osterfeuer ist ungeklärt, für Christen gilt das Osterfeuer als Symbol für die Wiederauferstehung Jesu. Der christliche Brauch mit heidnischer Tradition wird auf der anderen Seite als Vertreibung des Winters ausgelegt. Heute ist das Abbrennen eher eine gesellige Angelegenheit, auch wenn das Feuer häufig von Pfarrern entzündet wird.
