Littel - Jubiläumsball, Erntefest und Abschlussfeier des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ in einem war die Abendveranstaltung der 666-Jahr-Feier Littels am Sonnabend im Festzelt am Alten Esch.

Rund 400 Besucher waren im Zelt dabei, als die Erntekrone von der Dorfjugend hereingetragen wurde und die Schülerin Merle Bruns den plattdeutschen Erntespruch aufsagen durfte. Frank Pargmann, Vorsitzender von Dorfgemeinschaft und Heimatverein Littel, begrüßte die Gäste.

Die Festrede war Ernst-August Bode vorbehalten. Der Vizepräsident der Oldenburgischen Landschaft und stellvertretende Landrat kennt Littel nur zu gut, denn seine Großeltern mütterlicherseits lebten hier, und als Kind habe er sie öfter besucht, erzählte Bode. Bode lobte vor allem, dass die Litteler bestrebt seien, die plattdeutsche Sprache zu erhalten. Bürgermeisterin Martina Noske hob in ihrem Grußwort den guten Zusammenhalt der Litteler hervor.

Bei der Siegerehrung des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ holten sich die Sieger-Dörfer Westerholt (Gruppe A1: ältere, „gewachsenere“ Ortschaften), Benthullen (Gruppe A2: neuere Ortschaften) und Tungeln (Gruppe B: Ortschaften mit umfangreichen Baugebieten) ihre Urkunden ab. Sonderpreise überreichte Josef Wunram, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Orts- und Bürgervereine, an die Dörfer Charlottendorf-West, Astrup und Südmoslesfehn. Sie erhielten die drei, vom Gemeinde Wardenburg Marketingforum gespendeten Gutscheine.

Den Zukunftspreis bekam das Dorf Westerholt, nicht nur aufgrund der verfassten Dorfchronik, sondern vor allem wegen der Idee, im Ort an markanten Stellen Erinnerungstafeln anzubringen.

Bei der Teilnehmer-Auslosung wurde Benthullen-Harbern II gezogen. Für jeden Teilnehmer aus dieser Dorfgemeinschaft an diesem Abend gab es zehn Euro.

Für Abwechslung sorgten zudem die Dorfjugend mit einem Medley und die Gruppe „Litteler Hähne und Hähnchen“ mit einer Persiflage auf die TV-Tanz-Show „Let’s Dance“.