Melanie Tönjes-Pleus bezeichnet sich selbst als sehr kreativ. Malen, basteln und Musik machen gehören zu ihren Hobbys. So ist sie zum Beispiel Mitglied bei den „Fischer-Singers“. Sie engagiert sich sehr viel, „nur Sport ist gar nicht meine Welt“, sagt die 32-jährige Ganderkeseerin mit einem Lächeln. Der einzige Sport, den sie seit ihrem zehnten Lebensjahr betreibt, ist das Schießen. Und das ganz erfolgreich im Schützenverein Ganderkesee. Hier war sie nicht nur Schülerkönigin, sondern auch Jugend- und Damenkönigin. „Der Schützenverein ist Familientradition“, sagt sie.

Doch viel Zeit hat sie dafür jetzt nicht mehr. Ihr Mann Peter Pleus und sie haben vor einem Jahr ihren Sohn Nils bekommen. „Er ist jetzt mein Hobby“, erzählt sie, während der Kleine auf ihren Schoß klettert. Die gelernte Bankkauffrau, im Moment in Elternzeit, beschäftigt sich gerne mit Kindern.

Seit 1995 leitet sie die „Bobbys“ und ist seit neun Jahren stellvertretende Leiterin des Kinderfaschings. Momentan arbeitet sie einmal die Woche als Assistentin in einem Beratungsbüro für Führungskräfte. „Ich bin gerne Mutter und gerne zu Hause, aber ab und zu muss man auch was anderes sehen“, meint sie. Ihren Sohn könne sie auch mitnehmen, falls die Großeltern mal nicht zu Hause sind.

Melanie Tönjes-Pleus größter Traum wäre es, mal wieder auf der Bühne zu stehen. In ihrer Schulzeit spielte sie von der achten bis zwölften Klasse in einer Theater AG „Mit dem Stück ,Die Welle‘ von Morton Rhue sind wir sogar in Hannover aufgetreten. Mit den Einnahmen der Karten haben wir dann die Kostüme für das nächste Stück bezahlt“. Die Bühne im Gymnasium zeuge noch heute von der Kreativität der damaligen Gruppe. „Die Vorhänge, die meine Mutter damals genäht hat, sind jetzt noch zu sehen“ Nach Fasching gönnt sich Tönjes-Pleus ein Wochenende im Wellness-Hotel. Da darf man gute Erholung wünschen.Kem/Fs

M. Tönjes-Pleus

Bankkauffrau