Gold, Silber und Bronze galt es zu vergeben, als sich der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee jetzt im Feuerwehrhaus zur Jahreshauptversammlung traf. Mit dem Edelmetall wurden Aktive bedacht, die schon seit längerem mitwirken.
So überreichten Ortsbrandmeister Rolf Meyer und Ortsmusikzugführer Ralf Lemke die goldene Ehrennadel an Sabine Engelmann-Lemke für deren 30-jähriges Mitwirken. Silber erhielten (für 25 Jahre) Ralf Lemke und Holger Lüdeke, Bronze gab es für Malte Fleischer (zehn Jahre).
Auch Beförderungen standen an. So avancierte Heike Hermanns zur Registerführerin, Sebastian Strunk zum Registerführer, Maxi Simanowski zur Hauptfeuerwehrmusikerin. Jaqueline Lohse, Mona Thelken und Yvonne Wessels können sich künftig Feuerwehrmusikerin nennen, Markus Weise ist jetzt Hauptfeuerwehrmusiker.
Dass die Musiker auch im Jahr 2009 mehrere Einsätze vor sich haben, machte der Terminplan von Ralf Lemke deutlich. Unter anderem wollen die Ganderkeseer beim Delmenhorster Kramermarkt und bei diversen Schützenfesten spielen. Unter „Berichte“ wurde schließlich über die Begegnung mit den Freunden in Château-du-Loir sowie das Frühjahrskonzert in der Fahrzeughalle informiert.
Die Landessparkasse zu Oldenburg hatte junge Leute aufgerufen, während der Osterferien ein Konto zu eröffnen. Dafür gab es auch etwas zu gewinnen. Dem Alter der neuen Kunden angemessen wurden MP3-Player ausgelobt. Drei dieser handlichen und leistungsstarken Geräte wurden in Ganderkesee vergeben. Die glücklichen Gewinner sind Marvin Grashorn (11), Robin Philip Kiprowski (10) und Julia Titze (8).
So ein Wetter zu Ostern hat Seltenheitswert: Sommerliche Temperaturen, ein nahezu wolkenloser blauer Himmel und allenfalls ein laues Lüftchen sorgten dafür, dass die Ausflugslokale nicht – wie in vielen Jahren zuvor – vergeblich Tische und Stühle im Freien aufgestellt hatten.
Doch nicht alle freuten sich wegen der Ausflugsmöglichkeiten über das ungewöhnlich schöne Wetter. Elisabeth Westphal verbrachte das Osterwochenende nahezu komplett in luftiger Höhe auf einer Arbeitsbühne. „Wir nutzen das Wetter, um unsere Mühle auf Vordermann zu bringen“, berichtete Ehemann Uwe, der mit beiden Beinen auf dem Boden blieb – nicht wegen möglicher Höhenangst, sondern wegen der Abneigung gegen das Streichen.
„Meine Frau stammt aus einer Maler-Familie, die kann das“, lobte Uwe Westphal, der die Windmühle „De lütje Anja“ technisch in Schuss hält. Die Mühle, 1987 per Hubschrauber aus der Nähe von Sulingen nach Habbrügge gebracht und dann originalgetreu restauriert, ist seit zehn Jahren Außenstelle des Ganderkeseer Standesamtes. „In diesem Jahr werden wir wohl die 1000. Hochzeit erleben“, freute sich Uwe Westphal, während seine Frau den Steert der Mühle in neues Weiß hüllte.
Benannt wurde die Mühle nach Tochter Anja. Die 18-Jährige bereitet sich derzeit aufs Abitur vor und konnte bei der Verschönerungsaktion nicht mithelfen. Bruder Christian (21) indes sorgte zumindest indirekt für Unterstützung: Er war über Ostern für die Verpflegung zuständig und sorgte am Holzkohlegrill im Garten der Mühle für die erforderliche Stärkung.
