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SOZIALES Wenn Stacheldraht die Menschen trennt

drei Termine

Unter der Regie

von Hartmut Neumann wirken Peer Seltmann und Laura Haars sowie Ragna Bergmann, Maren Baars, Julia Hakimova, Moritz Becker, Theresa Tesch, Johanna Haars, Sabrina Pargmann, Daisy Hullmeine, Christin Metko, Wendy Hardt, Wiebke Albrecht und Annika Helms bei dieser Aufführung mit, die am Dienstag um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Premiere hat. Weitere Aufführungen gibt es am Mittwoch, 27. Juni, sowie am Donnerstag, 28. Juni, jeweils um 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind in der Stadtbibliothek erhältlich.

Die Premiere findet am Dienstag, 26. Juni, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es gibt noch zwei weitere Aufführungen.

von horst rix

nordenham Die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums Nordenham hat sich eines brisanten Themas angenommen: dem auseinander driften der Gesellschaft. Das Theaterstück „Dash 4 Zoe“ des englischen Schriftstellers Robert Swindell – im Original „Daz 4 Zoe“ – hat Studienrat Hartmut Neumann mit vierzehn Schülern der achten bis zwölften Klassen einstudiert.

Am Sonnabendvormittag fand die Generalprobe der von Joachim Paech textlich und Hans-Peter Müller musikalisch bearbeiteten Inszenierung in der Aula des Gymnasiums statt. Dieses besondere Musical, am Klavier begleitet von Sabrina Pargmann, beschäftigt sich mit der Zukunft. Das Stück handelt von einer an Romeo und Julia angelehnten Liebesgeschichte. Im Jahr 2035 hat sich diese Gesellschaft auseinander entwickelt, um in zwei nebeneinander existierenden Welten zu leben: Luxusstädte der wohlhabenden Menschen und die Armensiedlungen der Unterschicht sind durch Stacheldrahtzäune hermetisch getrennt.

Im Jahr 2035 leben 8,4 Milliarden Menschen auf der Erde. Zwei Drittel der Weltbevölkerung siedelt in Städten. Es gibt 25 Megastädte mit jeweils mehr als zehn Millionen Einwohnern. In Europa haben sich Paris, London und das Ruhrgebiet zu mega-urbanen Großräumen entwickelt. Als Folge der steigenden Armut bei den Unterprivilegierten schnellt die Kriminalitätsrate in die Höhe. In den abgeriegelten Vorstädten fristen die mittellosen Einwohner ein erbärmliches Leben, ohne angemessene Infrastruktur und Bildungschancen.

In den neu gegründeten Städten, den Suburbs, leben die Reichen, die so genannten Subbies. Diese neuen Städte bieten alles, was man sich unter Wohlstand und Zivilisation vorstellen kann. Ein mächtiger Polizeiapparat schützt ihren Reichtum. Die armen Chippies hingegen hausen in den heruntergekommenen Städten des letzten Jahrhunderts. Hier gibt es keine Arbeit, der Müll liegt auf der Straße. Die Schulen besucht kaum noch jemand.

In einem der heruntergekommenen Viertel hat die radikale Jugendgang Dreds das Sagen. Die jugendlichen Chippies, die sich nach Meinung der Subbies überwiegend von Chips ernähren, treffen sich in den verqualmten Kneipen, in die auch die jungen Subbies verbotenerweise kommen, um Schnaps zu trinken und zu „chippen“. Dort verlieben sich Chippie Dash und Subbie Zoe auf den ersten Blick. Eine Freundschaft scheint jedoch unmöglich, sie ist strengstens verboten. Trotz der Aussichtslosigkeit ihrer Lage beschließen Zoe und Dash, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ein Happy End gibt es nicht. Mit dem Stück sollen die Zuschauer angeregt werden, es nicht so weit kommen zu lassen.

Ein Happyend

ist den

Liebenden

verwehrt

Themen
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