Großenkneten - Posaunenklänge in der St. Marienkirche, ebenso im Jugendraum im Karkhus, Gesang im Konfirmandenraum, im Haus der Diakonie oder im Kindergarten Regenbogenland: Am Sonnabend standen in Großenkneten alle Vorzeichen auf die „Begegnung mit der Musik“ und am Abend mit den Ausführenden in der Kirche.
Dazu hatte die Ev.-luth. Kirchengemeinde Großenkneten eingeladen. Doch bevor um 18 Uhr in der St. Marienkirche der „Abend der Begegnung“ eingeläutet wurde, trafen sich die Mitglieder, Sänger und Musiker des Kirchenchors unter der Leitung von Lothar Schmincke, des Frauenchors Großenkneten, geleitet durch Ilse Marianne Brose, des Posaunenchors mit Chorleiter Michael Grewe und die Teilnehmer am „Offenen Singen“ mit Pastor Dietrich Jaedicke in den Einrichtungen, um sich zunächst bei der Begegnung mit der Musik einzustimmen. Dahinter stand die gesellige musikalische Veranstaltung der Kirchengemeinde Großenkneten unter dem Aspekt, das Musik verbindet. Aber auch unter der Nachwuchsförderung.
In den Workshops stand nicht nur die Vorbereitung auf den „Abend der Begegnung“ im Mittelpunkt, sondern neben der Vertiefung der Musik, Stücke und Technik zum Teil auch eine erste Begegnung mit Liedgut und auch Musikinstrumenten überhaupt.
So wie für Andree Wirtelewski aus Großenkneten. Im Jugendraum im Karkhus brachte Posaunenchorleiter Michael Grewe die ersten Schritte zum richtigen Blasen der Posaune bei. Aller Anfang ist schwer. Das wurde auch Andree Wirtelewski klar. Doch unter der fachkundigen Anleitung von Grewe kamen schon bald, die ersten anhörbaren Töne aus dem Metallinstrument heraus. „Das kann werden. Wir werden sehen“, sagte Grewe. Worte, die für den Posaunenschüler aus Großenkneten eine positive Unterstützung darstellten. „Mit dem Singen ist es da etwas einfacher. Beim Posaunenblasen muss zunächst das Instrument erlernt werden, bis es überhaupt zum Spielen von Stücken kommt“, erklärte der Posaunenchorleiter weiter.
Auch in den Chören und vor allem beim „Offenen Singen“ galt es darum, über den Spaß an der Musik und dem Gesungenen den Weg in die Chöre und damit in die Musik zu finden.
In der Pause wartete im Karkhus eine Kaffee-, Tee- und Kuchentafel auf die Aktiven.
