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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Kriminalität: Spektakulären Kunstdiebstahl lange verheimlicht

19.04.2016

Berlin Die nordrhein-westfälische Landesregierung war nach Unternehmensangaben bereits vor den Verhandlungen zur Sicherung der WestLB-Kunstsammlung über den Diebstahl wertvoller Arbeiten informiert. Die WestLB-Nachfolgerin Portigon habe die Landesregierung und Aufsichtsgremien „unverzüglich“ informiert, als das Verschwinden der Werke von Picasso und Gabriele Münter zum Jahreswechsel 2014/15 bemerkt worden sei, sagte ein Sprecher am Montag.

Im Januar 2015 hatte Portigon Strafanzeige erstattet. Im Februar 2015 kam unter der Leitung der damaligen Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) erstmals ein Runder Tisch zusammen, um zu beraten, wie die zum Verkauf stehende millionenschwere WestLB-Sammlung für das Land gesichert werden kann. Weder bei diesen Gesprächen noch bei den Verhandlungen im Juni 2015 brachten die Beteiligten den Diebstahl der Bilder an die Öffentlichkeit.

Der Portigon-Sprecher sagte, die Staatsanwaltschaft habe seinerzeit darum gebeten, „auf öffentliche Erklärungen jeglicher Art zu verzichten“.

Das gestohlene Münter-Gemälde „Das Haus“ und die elf „Stier“-Lithografien von Picasso sollen einen Versicherungswert von insgesamt einer Million Euro haben. Die Kunstwerke zählen zu den bedeutendsten Objekten der Sammlung aus rund 380 Kunstwerken und drei Streichinstrumenten.

„Der Diebstahl von Teilen der Portigon-Sammlung ist ein herber Verlust für die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens“, teilte die jetzige Kulturministerin Christina Kampmann (SPD) am Montag mit. Ihr Ministerium setze sich intensiv dafür ein, Kunst der Portigon für das Land zu sichern. Die Verhandlungen über die WestLB-Sammlung ziehen sich schon seit Monaten hin.

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