Bockhorn - Er war die gefragteste Person: Dicht gedrängt standen die Kinder am Sonnabend- und Sonntagnachmittag im Halbkreis um den Weihnachtsmann herum. Nach und nach sagten sie ihm ein Gedicht auf. Als Belohnung erhielten sie eine kleine Überraschung als Geschenk, das bei den Jungen und Mädchen ein Glänzen in die Augen zauberte.

Die Besucher des Bockhorner Weihnachtsmarktes rund um den Glockenturm der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche ließen sich am Wochenende auch vom böigen Wind in Sturmstärke nicht die Adventslaune vermiesen. Vor allem die Spielebuden kamen gut an, die die Bockhorner Gruppen und Vereine mit viel Mühe und Engagement gestaltet hatten. Die vielen Weihnachtsbäume auf dem Festplatz wurden von den Kindern der drei Bockhorner Kindergärten geschmückt.

Vor allem das Glücksrad der Freiwilligen Feuerwehr hatte es den Besuchern angetan. Aber auch das Dosen- und Ringewerfen kam besonders gut an. Und auf dem kleinen Kinderkarussell war zeitweise kein Platz mehr frei.

In den festlich geschmückten Holzbuden wurden Adventsschmuck, weihnachtliche Gestecke, Naturkosmetik und vieles mehr angeboten. Die Landfrauen hatten allerlei Leckereien gebacken. „Das Wetter macht uns nichts aus“, sagten sie: „Immerhin regnet es nicht so schlimm wie im vergangenen Jahr.“

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde hatte ebenfalls ein buntes Programm vorbereitet. So sorgte am Sonnabend die Band „Just4Fun“ für Stimmung, etwas ruhiger ging es bei den Konzerten in der Kirche zu. Höhepunkt am Sonntag waren die Auftritte der Band „Home Coming“ und der Sängerin Sina Kuhr.

An beiden Tagen präsentierte sich zudem die Hundeschule „Kleine Fellnasen“ und begeisterte mit ihren tanzenden Tieren. In der Schmiede von Bernhard Nitz, gleich neben der Kirche, konnten die zahlreichen Besucher sich über die Arbeit des Handwerkers informieren und ihm über die Schulter schauen.

Olaf Ulbrich
Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.)