Wildeshausen - Zum ersten Ehrenadjutanten der Wildeshauser Spielmannszuges ist Heinrich Eilers ernannt worden. Vorsitzender Jens Kuraschinski nahm diese besondere Ehrung während der Jahreshauptversammlung vor.

Eilers führte das Amt 16 Jahre und ergänzte damit die Vorstandsarbeit und Leitung des Spielmannszuges. Eine lange Dienstzeit, wie der Vorsitzende befand und deshalb auch mit den anderen Vorstandskollegen für die Ernennung zum Ehrenadjutanten plädiert hatte. Beifall war der Lohn aus den Spielmannszugreihen während der Ehrung.

Großen Respekt zollte Ehrenmitglied Franz Duin dem Vorsitzenden Jens Kuraschinski. „Dass du deine souveräne Leitung trotz der vielen Arbeit als Bürgermeister weiter führst, ist respektvoll anzuerkennen. Bleib, wie du bist.“

Kuraschinski verzichtete nach der Wahl 2014 zum Bürgermeister nicht auf den Posten des Vorsitzenden, trotz der umfangreichen Tätigkeiten für den Verein. „Der Schwerpunkt der Vorstandsarbeit bestand im Vorjahr darin, an die Geschäfte des Jahres 2013 anzuknüpfen und die anstehenden Routinearbeiten durchzuführen, zu regeln oder zu sortieren. Hierzu haben wir insgesamt formal vier Vorstandssitzungen abgehalten“, stellte Kuraschinski dar.

Neben diesen Sitzungen laufe aber vieles nebenher. In diesem Zusammenhang dankte er den „Altgedienten“ und Ehrenmitgliedern. 45 Einsätze, zwei weniger als 2013, verbuchte der Spielmannszug. 27 waren es beim Fanfarenzeug. Einer weniger als noch im Vorjahr. Das Gildefest schlug mit 21 bzw. zwölf Einsätzen zu Buche. Die anderen verteilten sich auf den Fasching Ganderkesee, Karneval Goldenstedt, Himmelfahrt, Friesoythe und das Winterfest. Aber auch am Jubiläumsschützenfest Beckstedt/Colnrade sowie in Enger in Westfalen wurde erinnert.