Ofenerfeld - Was macht man als Eltern, wenn das Kind keine Gymnasialempfehlung bekommt? Wie begegnet man der drohenden Karrierepleite der lieben Kleinen? Die Lehrerin ist schuld, da ist man sich einig. Also: „Fro Müller mutt weg!“ So lautet der Titel des ersten Stückes in der neuen Spielzeit des Niederdeutschen Schauspiels am Oldenburgischen Staatstheater. Diese Komödie von Lutz Hübner und die weiteren Stücke aus dem neuen Programm stellten nun die Mitglieder der August-Hinrichs-Bühne im Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld vor.

In dem Stück „Fro Müller mutt weg!“ geht es um einen besonderen Elternabend, der zum persönlichen Schlagabtausch der Beteiligten führt. Die Aufführung feiert am 6. November im Kleinen Haus in Oldenburg Premiere.

Szenische Lesungen und weitere Informationen „up plattdüütsch“ zu den Komödien „Meier Müller Schulz – Nie nich wedder eensam“ (Premiere: 12. Februar 2017) und „Cash – un egaalweg pladdern de Moneten“ (Premiere: 2. April 2017) vermittelten den zahlreichen Besuchern erste Einblicke in die neuen, sehr lustigen Stücke. Auch das Kinderstück „Tüdelig in’n Kopp – Als Oma seltsam“ wurde vorgestellt. Es ist ein Gastspiel des Ohnsorg Studios Hamburg und feiert am 12. Februar Premiere im Spielraum in Oldenburg. Durch das Programm führte mit viel Humor Moderator Theo Gerdes.

Die Besucher hatte auch die Gelegenheit, die Schauspieler kennenzulernen und Fragen zu stellen. Für musikalische Akzente sorgte erneut „Leedermaker“ Tammo Poppinga mit seinen plattdeutschen Liedern. Er hatte sie extra für die einzelnen Theaterstücke komponiert.

Sebastian Friedhoff