[SPITZMARKE] - VENEDIG/DPA - Venedig mit einem Hauch von Mekka, die Kaaba auf dem Markusplatz: Das war die Idee des deutschen Künstlers Gregor Schneider (Jahrgang 1969) für die diesjährige Kunstbiennale. Ein 15 Meter hoher Metallwürfel sollte in den Himmel ragen, schwarz und befremdlich, inspiriert an der wichtigsten Pilgerstätte des Islams. Daraus wurde nichts. Die Aufsichtsbehörde und die Präfektur Venedigs lehnten die Installation ab – zu groß sei die Gefahr, Moslems zu provozieren. „Im Detail kenne ich die Gründe für das Verbot nicht, ,Sicherheitsgründe’, hieß es immer wieder“, sagte Organisationsdirektor Renato Quaglia.

Infos: www.labiennale.org