[SPITZMARKE]ALTMOORHAUSEN - ALTMOORHAUSEN/SP - Es ist schon ein schöner Brauch, wenn alljährlich in der Vorweihnachtszeit die Mitglieder des Ortsverbandes Hude-Falkenburg im Sozialverband Deutschland zu einer besinnlichen Adventsfeier eingeladen sind. Dazu begrüßte Vorsitzender Hans Sperveslage in diesem Jahr im „Altmoorhauser Krug“ rund 100 Senioren.

Während einer Kaffeetafel unterhielten im Lichterglanz eines großen Tannenbaums ein Posaunenchor mit weihnachtlichen Weisen und Freia Lankenau mit dem Kinderchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Holle-Wüsting. Zu den Gästen des Nachmittags gehörten auch Hudes Bürgermeister Axel Jahnz und die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Ganderkesee, Christel Zießler.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Ehrungen langjähriger Mitglieder und Ehrenamtlicher. Assistiert von Kassenwart Willy Meier zeichnete Sperveslage Friedrich Twachtmann (Falkenburg) für seine 50-jährige sowie Anni Pelz (Falkenburg) für ihre 30-jährige Treue zum Sozialverband jeweils mit Blumen und einer Urkunde aus. Für ihr ehrenamtliches Engagement im Vorstand wurden Helmut Klose (Hude) für seine zehnjährige und Walter Damken (Hude) für seine fünfjährige Arbeit geehrt.

Alle übrigen Geehrten gehören dem Ortsverband Hude an. Es sind Ilse Köhler, Alwine Niehaus und Dieter Wicht, die für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit einer Anstecknadel und einem Blumenpräsent bedacht wurden. Auch Udo Adam, Christina Geisler, Heinz Harbich, Brigitte Preuß und Mariechen Röben, die dem Sozialverband seit zehn Jahren angehören, wurden ausgezeichnet.

Nicht anwesend waren die Jubilare Fritz Gillerke, Günter Lück (25 Jahre), Helmut Blankemeyer, Inge Boehnke, Hilda Helms, Karl-Heinz Quitsch und Gerold Sanders (zehn Jahre).

Bürgermeister Axel Jahnz ging in seinem Grußwort kurz auf die Situation in der Rentenversicherung ein. Wenn für die jüngste Rentenzahlung schon ein Kredit aufgenommen werden müsste, „wird mir bange“, meinte Jahnz. Die Adventszeit bezeichnete er als eine Zeit zum Nachdenken, auch darüber, „dass es uns trotzdem einigermaßen gut geht“. Eine lustige Weihnachtsgeschichte las Christel Zießler vor. Diese handelte von Opas bestem Stück, seinem Gebiss, das verschwunden war – und auch beim Klabenbacken nicht wieder auftauchte.