[SPITZMARKE]BRAKE - BRAKE/TM - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Dieses Sprichwort passt wohl nirgends besser als zum Alltag eines Zirkusunternehmens. Das 1884 gegründete Traditionsunternehmen Paul Busch aus Berlin hat gestern auf der Wiese an der Weserstraße vor dem Hotel „Landhaus“ mit dem Aufbau des Zeltes, das Platz hat für 1000 Besucher, und der kleinen Zirkusstadt begonnen. Der heftige Regen in der Nacht erschwerte die Arbeiten, Traktoren mussten die Wagen nacheinander auf den aufgeweichten Platz ziehen.

Beim Aufbau packen alle mit an, vom Clown bis zum Tierpfleger, vom Artisten bis zum Musiker der eigenen Zirkuskapelle. „Wir sind der einzige Zirkus, wo der Clown auch die Bratwurst verkauft“, sagt Zirkuschef Johannes Busch.

97 Männer und Frauen sind beim Zirkus Busch beschäftigt, der bis Sonntag, 24. April, in Brake gastiert. Die Premierenvorstellung findet am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr statt, weitere Vorstellungen gibt der Zirkus am Freitag und Sonnabend jeweils um 15 und 19.30 Uhr. Die letzte Vorstellung ist am Sonntag um 15 Uhr.

Geboten wird ein zweieinhalbstündiges, heiteres Programm. Zu den Höhepunkten gehören die Krokodildressur, die Kunststücke der Hunde-Rasselbande und die sieben Friesen-Pferde, die Wiener Walzer tanzen. Geboten wird ferner Atem beraubende Artistik auf dem Pferderücken, temporeiche Jonglage sowie Artistik am Vertikalseil und mit der Stehenden Leiter. Und natürlich fehlt auch der Clown nicht, der das Zwerchfell der Besucher strapazieren wird.

In der Pause empfiehlt der Zirkus Paul Busch den Besuch der Tierschau, denn bei vielen Tieren hat sich bereits Nachwuchs eingestellt. Kinder können sich außerdem mit einem handzahmen Missisippi-Alligator fotografieren lassen.