[SPITZMARKE]DöTLINGEN - DÖTLINGEN/SZE - Einen „Plan B“ gab es nicht, und der war auch gar nicht nötig: Bei Sonnenschein genossen am Sonntag etwa 150 Gäste den Jazz-Frühschoppen des Bürger- und Heimatvereins Dötlingen im Garten des Püttenhus. Zum zweiten Mal fand der Jazz-Frühschoppen statt, und zum zweiten Mal sorgten die Waterend Jazzmen aus Oldenburg für wippende Füße unter den aufgestellten Holzbänken.
„Den Jazz-Frühschoppen organisieren wir alle zwei Jahre“, berichtete die Vorsitzende des Heimatvereins, Marianne Mennen. „Wir wollten etwas für unsere vielen jungen Mitglieder machen“, sagt Mennen. Auf die Waterend Jazzmen waren Mitglieder des Vereins vor Jahren auf dem Oldenburger Stadtfest aufmerksam geworden.
„Als wir vor zwei Jahren den ersten Jazz-Frühschoppen veranstaltet haben, hatte hier sonst noch niemand eine Jazzband – jetzt findet man solche Veranstaltungen aller Orten“, sagte Mennen. Mit dem Besuch war die Vorsitzende des Heimatvereins sehr zufrieden. Viele Radfahrer machten auf ihrer Tour halt am Püttenhus – einige hatten den Stopp geplant, andere entschieden sich spontan für eine Pause – und lauschten den Amateurmusikern, von denen einige schon in den 50er-Jahren Jazzkonzerte gegeben haben.
Die Waterend Jazzmen wurden 1982 im Waterender Weg in Oldenburg gegründet. Die Band spielt Jazzthemen aus den 20er-Jahren und aus den Zeiten des New Orleans Revivals der 50er-Jahre. Geprägt ist die Musik der Oldenburger durch den hellen Klang des Tenor Banjos. Mit ihren Songs kamen sie bei dem von der Altersstruktur gemischten Publikum gut an.
„Wir fühlen uns ermutigt, über eine Fortsetzung der Reihe nachzudenken“, zog Mennen ein positives Fazit der Veranstaltung. Und: „Auch die Jazzmen haben mir gesagt, dass sie uns gerne besuchen, weil das Publikum in Dötlingen so gut mitgeht“.
