[SPITZMARKE]REEKENFELD - REEKENFELD/CPA - Ganz in der Hand von Königin Elke „Der Mutigen“ befindet sich das Schützenvolk in Reekenfeld-Kamperfehn. Während die Thronbesteigung bereits vor einer Woche erfolgte, feierte die Dorfgemeinschaft am Elisabethfehnkanal am vergangenen Wochenende das große Volksschützenfest.
Regiert wird das Volk von Königin Elke und Prinzgemahl Albert Wenke sowie Thomas und Sonja Remmers und Erhard und Edda Plenter. Schützenkaiser ist Heinz Hemmen und Scheibenkönigin Yvonne Müller. Der Nachwuchs wird regiert von König Nils Neumann sowie seinen Adjutanten Jan-Eike Battram und Michael Schürmann. „Wir haben Kaiserwetter. Nicht zu warm und nicht zu kalt“, meinte Dieter Prahm, Präsident des Schützenvereins, bei der Begrüßung der „Grünröcke“ aus den Nachbarvereinen. Die waren recht stark beim Empfang auf dem Dorfplatz vertreten. „Es sei immer wieder eine imposantes Bild mit den vielen Schützen“, so Prahm.
Zuvor hatte Hauptmann Walter Brünemeyer die Schützen stramm stehen lassen. Zusammen mit Königin Elke und den beiden Adjutantinnen nahm er die Schützenfront ab und überprüfte die Kleiderordnung. Außer ein paar ungeputzter Schuhe stellte der Königsthron keine Mängel fest.
Per Handschlag begrüßte ihre Majestät „Elke – die Mutige“ die Würdenträger der erschienenen Vereine. Anschließend ging es im Festumzug vom Dorfplatz Kamperfehn zum Veranstaltungsort nach Reekenfeld. Die Königshäuser nahmen in den wunderbar herausgeputzten Kutschen von Herbert Brünemeyer und Josef Tepe Platz. Beim Festmarsch säumten zahlreiche Einwohner den Wegesrand und jubelten den Regenten zu.
Viel Stimmung und gute Laune herrschte auch am Sonnabendabend auf dem großen Festball. Hier hätten es aber durchaus ein paar mehr Gäste sein können.
Zufrieden waren auch die Kinder mit dem Verlauf ihres Kinderschützenfest am Nachmittag. Höhepunkt war dabei die „Lorenzo-Show“ mit Zauberern, fliegendem Teppich und Artisten. Eine Kinderbelustigung rundete das Kinderfest ab. Und auch die neue Jugendgruppe „Reka“ hatte allen Grund zur Freude. Der durch sie organisierte Jugendtanz hatte schon zum Auftakt für ein volles Zelt gesorgt.
