[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]GANDERKESEE - GANDERKESEE/KK - „Aus sechs mach’ fünf“ – diese Aufgabe steht der ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee bevor. Der Gemeindekirchenrat bildete am Montagabend einen zwölfköpfigen „Gemeindestrukturausschuss“. Er soll sich Gedanken machen, welche Dörfer zu welchem Pfarrbezirk gehören könnten, wenn es künftig nur noch fünf Bezirke gibt.
Mit dem Thema hatte sich der Gemeindekirchenrat zu befassen, weil in der Landeskirche Oldenburg angesichts sinkender Einnahmen neue Kriterien für volle Pfarrstellen gelten. Danach stehen der Kirchengemeinde Ganderkesee mit ihren knapp 16 000 Gemeindegliedern rechnerisch nicht mehr sechs, sondern nur noch fünf Pfarrstellen zu. Die Reduzierung greift, wenn einer der sechs Geistlichen die Gemeinde verlässt.
Im Gemeindekirchenrat bestand Einvernehmen, dass der Änderung durch einen Neu-Zuschnitt der Pfarrbezirke Rechnung getragen wird, es also auch künftig feste Bezugspersonen für alle Gemeindeglieder gibt. In dem neuen Ausschuss wirken mit: Annette Oetken und Pastor Eckhard Dreyer (Pfarrbezirk I); Helge Treiber und Pastor Michael Kalisch (II), Heike Ney und Pastorin Heike Menne (III), Karla Düßmann und Pastor Reinhard Arndt (IV), Rosemarie Boekhoff und Pastorin Reinhild Sander (V), Peter Elgeti und Pastorin Susanne Bruns (VI).
Allzu viel Zeit darf sich der neue Ausschuss nicht lassen. Denn: Am 26. März 2006 stehen Gemeindekirchenratswahlen an. Das bedeute, dass der neue Zuschnitt der Bezirke spätestens Ende 2005 fest stehen müsse, sagte der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Pastor Reinhard Arndt.
Was die Wahl angeht, wird eine gravierende Verkleinerung des Gemeindekirchenrates angestrebt. Bislang gibt es 25 Kirchenälteste. Angepeilt wird, sich künftig an die Empfehlung der Kirchenordnung zu halten. Will heißen: Das Gremium schrumpft auf maximal 15 Personen.
