[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/LD - Auch in diesem Jahr hat die katholische Frauengemeinschaft der Wildeshauser St.-Peter-Gemeinde fleißig gehandarbeitet, gebastelt und gewerkelt, um wieder einen Basar veranstalten zu können. Dieser findet am Sonntag, 20. November, von 9 bis 17 Uhr und am Montag, 21. November, von 15 bis 17 Uhr im Waltberthaus an der Wittekindstraße statt. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Ab 9 Uhr gibt es Frühstück, ab 12 Uhr eine Hühnersuppe, nachmittags Kaffee und Kuchen.

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Verkaufserlös auch dieses Mal zwei Missionsprojekten in Afrika zugute, berichtet Mechthild Bramlage, die diesen Kreis leitet. Zum einen wird Schwester Klara Lüers unterstützt, die in Madisi in Malawi tätig ist, zum anderen Schwester Gerda Herbrügge in Pretoria.

Wie beide Schwestern immer wieder berichten, leben dort viele Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Sie wachsen zum Teil „wild“ in den Dörfern auf, und es ist keiner da, der sich um sie kümmert. Die Zahl der AidsWaisen steige ständig an, berichten die Ordensschwestern, die auf Hilfe aus ihrer Heimat angewiesen sind, um ihre Arbeit der Nächstenliebe verrichten zu können. Deshalb erreicht die Wildeshauser Frauen immer ein herzliches Dankeschön für ihre finanzielle Unterstützung.

Die Frauen treffen sich im Zwei-Wochen-Rhythmus montags von 15 bis 17 Uhr im „Haus Felizitas“ neben dem Waltberthaus, um gemeinsam zu handarbeiten. Viele Sachen entstehen auch daheim, zum Beispiel Tischdecken, Stricksachen, Advents- und Trockengestecke, selbstgemachte Marmelade, Plätzchen und vieles mehr. Inzwischen arbeiten auch einige Männer mit, die zu Hause Krippen, Fensterbilder aus Holz, Adventsständer und ähnliches herstellen.

Informationen zur katholischen Frauengemeinschaft erteilt Mechthild Bramlage unter 04431/29990.