[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN[/SPITZMARKE] - WILDESHAUSEN/FJ - Die drei Mädels nahmen es mit Humor. „Wir wünschen unserer Konkurrenz viel Glück“, sagten Alina Grashorn, Elena Schäfer und Gjeylan Turbedar wie aus einem Mund, als sie am Nachmittag des Ostersonnabends bei der Mini-Playback-Show zum Osterfeuer auf dem Fillerberg in Wildeshausen antraten. Denn: Zur großen Enttäuschung aller Beteiligten waren die drei Mädchen aus Wildeshausen und Wohlde, die sich selbst den Künstlernamen „Ghetto Girls“ gaben, die einzigen Starter. Zudem fanden sich nur wenige Zuschauer im Festzelt ein.
„Wir hatten fünf Anmeldungen“, sagte DJ Archie und scherzte: „Aber die haben wahrscheinlich Angst bekommen!“ Obwohl die „Ghetto Girls“ somit von vornherein als Gewinner feststanden, präsentierten sie ihren einstudierten Titel „Get right“ von Jennifer Lopez. „Wir haben täglich zwei Stunden geübt“, erzählte Gjeylan Turbedar.
So legten die drei Mädchen, die zehn, 14 und 15 Jahre alt sind, eine heiße Tanzshow aufs Parkett. „Tanzerfahrung haben wir schon im Tanzzentrum und in der Schule gesammelt“, berichtete Alina Grashorn. Und das machte sich bezahlt. Der Auftritt wirkte sehr professionell, und die Mädchen waren überzeugt, dass sie auch andere Teilnehmer in die Schranken verwiesen hätten.
Als sich die Jury – Bryan White und Ines Heinrichs – nach dem Auftritt zur „Beratung“ zurückzogen, fielen sich die „Ghetto Girls“ bereits in die Arme: „Tief in unserem Herzen glauben wir, dass wir gewonnen haben“, sagten sie. Lohn für ihre Mühen waren schließlich drei City-Roller.
