[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/LD - Großen Zuspruch fand das Angebot der Wildeshauser Frauenbeauftragten, Charlotte von Olearius, für den Zukunftstag. Über 20 Mädchen fuhren mit ihr und der Leiterin des Jugendzentrums, Imke Schmidt, nach Hamburg in das Museum der Arbeit. Hier war u.a. zu hören, dass sich die Trennung in ein männliches Berufsleben und in den weiblichen Familienalltag erst vor etwa 100 Jahren entwickelte. Und da wo Mann und Frau in den Fabriken zusammen arbeiteten, war immer der Mann der Vorgesetzte, er hatte eine Ausgebildung und war der besser Verdienende. Es erstaunte die Mädchen sehr, dass Frauen bei gleicher Arbeit nur die Hälfte des Lohnes der Männer bekamen und die vielfach mit arbeitenden Kinder noch einmal weniger. Nach der Führung konnten die Mädchen dann ihr Geschick beim Setzen von Drucklettern zeigen. Dieser Girls’ Day der etwas anderen Art brachte einen guten Einblick in die Unterschiede der männlichen und weiblichen Arbeitsrealität.
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