Edewecht - Mit viel Geschick manövriert Erik den Ball durch einen Minigolfparcours. Der Sechsjährige hat sichtlich seinen Spaß dabei. Hoch hinaus geht es unterdessen für Jarne (9) aus Edewecht. Er versucht sich gut gesichert am Kistenklettern.
Ein vielseitiges Programm hat die „Initiative Edewechter Kinderfest“ zur zehnten Auflage auf die Beine gestellt. Auf dem Sportplatz zwischen der Grundschule und der Astrid-Lindgren-Schule in Edewecht haben am Freitag wieder zahlreiche Vereine und Einrichtungen ihre Angebote aufgebaut. Sie reichen von Minigolf und Hüpfburgen über Kettcar- und Bobbycarrennen bis zum Kinderschminken. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens findet auch eine Tombola statt. Der Hauptgewinn ist ein BMX-Rad.
„Ich möchte allen Organisatoren, die dieses tolle Fest seit zehn Jahren auf die Beine stellen, ein großes Dankeschön aussprechen“, sagt Bürgermeisterin Petra Lausch in ihrer Ansprache. Dem schließt sich auch der Leiter der Grundschule Edewecht, Egbert Kosmis, an.
Mitorganisatorin Kerstin Borm ist zufrieden. Wichtig sei, „dass die Kinder kreativ werden können, sich bewegen und dass für jede Altersklasse etwas dabei ist“, sagt sie. Damit niemand ausgeschlossen wird, „sind alle Angebote kostenlos“, erklärt Borm. Kaffee und Kuchen hat der Schulelternrat organisiert. Kinder erhalten gratis Kaltgetränke, Erwachsene zahlen einen kleinen Obolus.
An die Anfänge vor zehn Jahren kann sich Kerstin Borm noch gut erinnern. „Die Heilpädagogische Tagesgruppe Michnik hatte wegen eines Festes angefragt und bis heute sind alle Vereine und Einrichtungen dabei geblieben“, erklärt sie. Seitdem findet die Veranstaltung einmal pro Jahr statt – entweder im Sommer auf dem Sportplatz oder im Winter in der Heinz-zu-Jührden-Halle.
Während Borm in zufriedene Gesichter schaut, bilden Kinder und Eltern eine Polonaise zur Bühne. Die „Jojos“ haben zur tierischen Tanzparade eingeladen. Melanie Hellmich beobachtet das Spektakel vom Kistenklettern-Stand aus. „Es ist schön, was hier wieder für alle Altersgruppen auf die Beine gestellt wurde“, sagt sie.
