Oldenburg - „Tanz ist die verborgene Sprache der Seele“, hat die Amerikanerin Martha Graham (1894–1991), die als Innovatorin des modernen Tanzes gilt, einmal verkündet. Ob da etwas dran ist und wie das auf der Bühne aussieht, können Theaterbesucher vom 17. bis zum 26. April überprüfen. Dann nämlich stehen in Oldenburg die Zeichen wieder ganz auf Tanz – mit den 12. Internationalen Tanztagen. Angekündigt sind elf Compagnien aus zehn verschiedenen Ländern mit modernem Tanz und Ballett, berühmten Choreografen und Tänzern sowie Neuentdeckungen und Geheimtipps.

Eröffnet wird das Festival von der Compagnie AILEY II aus New York, die mit zwei verschiedenen Programmen im Großen Haus zu sehen sein wird. Anders als bei den vergangenen Tanztagen wird die Oldenburger Compagnie nicht mit einer eigenen Produktion im Programm vertreten sein.

Ballettdirektor und Festivalleiter Burkhard Nemitz sowie Chefchoreograf Antoine Jully freuen sich, die bestehende Tradition der Tanztage fortsetzen zu können. Nemitz sieht das Festival, dessen Programm er in der Nachfolge von Honne Dohrmann zusammengestellt hat, als sinnvolle Ergänzung zum Spielplan der Ballett-Compagnie und ist gespannt auf die besondere Festivalstimmung, die Oldenburg wieder für zehn Tage zur Tanz-Stadt machen wird. In der Vergangenheit waren die Tanztage schon Wochen im Voraus nahezu ausverkauft.

Am Freitag, 30. Januar, beginnt der Vorverkauf; Abonnenten und Mitglieder des Freundeskreises haben bereits ab dem 23. Januar die Möglichkeit, sich Karten zu sichern. Dann erscheint auch das vollständige Programm des Festivals als gedrucktes Heft beziehungsweise auf der Homepage des Theaters.