Stadland - Mehr als 100 Gäste haben jetzt im Saal des Dorfgemeinschaftshauses von Biville-sur-Mer in der Gemeinde Petit Caux die Eröffnung der alljährlichen Ausstellung gefeiert. Darunter waren auch zwei Stadlanderinnen: Petra Leifert, die Vorsitzende des Freundeskreises Petit Caux, und Sigrid Burmester, die im Auftrag der Gemeinde den Kontakt zu Freundeskreis und Partnergemeinde hält.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Patrick Martin, dem Bürgermeister von Petit Caux, und Marie-Jo Klaes, der Organisatorin. Künstler aus der Partnergemeinde in der Normandie haben für die Ausstellung Gemälde mit unterschiedlichen Techniken gestaltet. Beteiligt hat sich zudem ein Fotoclub mit eindrucksvollen Tieraufnahmen, teilt Sigrid Burmester mit. Bestaunt wurden auch Skulpturen aus Eisen, hergestellt aus alten Boule-Kugeln und Werkzeugen.

Dazwischen: Kunst aus Stadland und der übrigen Wesermarsch. Maike Cornelius-Bruns zeigt Acrylbilder mit Kühen, Collagen in kräftigen Farben von Trippelwalzen steuert Ursel Koop bei, und Hans-Joachim Teschner ist mit einem bearbeiteten Foto von einer Kuh dabei: Die Schwarzbunte besucht eine Kirche. Viel bestaunt wurde auch der goldene Käfig von Virieskin Javier del Toro Rodriguez. Ulrike Schmitt ist mit der von ihr entwickelten Knitterage-Technik vertreten. Lebenskraft strahlt Renate Wiekens Bild von einem Stier mit roter Schärpe aus.

Die Stadlander, die an diesem Freitag zu einer Schnupperfahrt in die nordfranzösische Partnergemeinde aufbrechen, können sich die Ausstellung noch ansehen, denn sie bleibt bis zum Wochenende geöffnet.