Oldenburg - Egal, ob Anfänger oder Profi: Eine Woche lang lud Famila in Wechloy zum Tanzen ein. Dabei blieb es jedem selbst überlassen, ob selbst auf die Tanzfläche drängte oder ob er sich mit Zuschauen begnügte. Am Sonnabend endete „Oldenburg tanzt“ mit einem stimmungsvollen Gala-Abend.

Das Programm war so konzipiert, dass für jeden etwas dabei war. „Wir bieten für jede Tanzsparte in der Region ein Forum. Es sind eine Vielzahl an Vereinen vertreten, aber es sind auch zahlreiche Amateure dabei, so dass Tanzen für jedermann zugänglich gemacht wird“, erklärt Marco Struck vom Famila Center Management. So gab es unter anderem Zumba-Tanz für Erwachsene und Kinder, Gesellschaftstanz für Jugendliche ab 14 Jahren, Ballett, Breakdance und ein Training für Turniertänzer.

Auf besonders großes Interesse stieß der Promi-Tanzwettbewerb. Dabei tanzten sieben Oldenburger Prominente, unter anderem Dragqueen Gina Solera, für einen guten Zweck. Am Ende siegte Christoph Baak, Vorsitzender des City-Managements Oldenburg (CMO), auf dem Parkett. „Die Prominenten konnten selbst bestimmen, was für Tänze sie zeigen. Wir haben alles gesehen – vom Walzer über Foxtrott bis Samba“, so Struck.

Abgerundet wurde das einwöchige Programm von einem Gala-Abend am Sonnabend. Zu Beginn gab es Flamenco der Oldenburger Tanzformation „Pura Pasión“, und den Eröffnungstanz lieferten Tanzlehrerin Heidi Beuss und Christian Polanc, bekannt aus der RTL-Show „Let’s Dance“. Dank der ThinkBig!Band hielt es auch die Gäste nicht lange auf ihren Stühlen, und es wurde bis 2 Uhr morgens nach Lust und Laune getanzt.

Insgesamt zeigte sich Struck mit der Woche hochzufrieden: „Wir hatten in sieben Tagen 25 Einzelveranstaltungen, haben 5000 Euro für einen guten Zweck gespendet und gesehen, dass das Interesse der Oldenburger am Tanzsport sehr groß ist.“ Laut Struck ist eine zweite Auflage von „Oldenburg tanzt“ geplant. Ein konkretes Datum nannte er aber noch nicht.