Mit Cocktails, einem Buffet und Musik feierte der Eine-Welt-Laden aus Lemwerder jetzt sein fünfjähriges Bestehen. Neben den Gästen war auch der Chor „Kekeli“ aus Osterholz-Scharmbek anwesend.

Es sei nicht nur wichtig, Unterstützung durch Spenden zu leisten, sondern auch den fairen Handel zu fördern, sagte Christel Krapp-Hecker in ihrer Eröffnungsrede. Sie gehört von Anfang an zu dem dreiköpfigen Team, das den Laden derzeit führt. Marion Materny und Helga Sweering sind ihre beiden Kolleginnen.

Der Name Eine-Welt-Laden soll zum Ausdruck bringen, dass es nur eine Welt gibt, die sich nicht nur die verschiedenen Völker, sondern auch die verschiedenen religiösen Richtungen teilen. Aus diesem Grund wird der Laden von der evangelischen sowie auch der katholischen Gemeinde unterstützt. Dass er sich während seines fünfjährigen Bestehens so gut entwickelt hat, hat sich Christel Krapp-Hecker zwar gewünscht, jedoch am Anfang nicht erwartet. Sie und das Team suchen jetzt noch neue zusätzliche Mitstreiter.

Bundesländerübergreifend waren die von der Rettungshundestaffel Lemwerder organisierten Übungstage. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es zur Wasserortung auf Weser und Ochtum. Zuvor hatten Tanja Sudbrink und Andrea Peinemann in beiden Flüssen die gut beschwerten Geruchsköder versenkt.

Patrick Niehus, Joop Weegen, Kevin Gröger und Bastian Bensing von der DLRG Stedingen unterstützten die Aktion mit ihrem Rettungsboot. Nacheinander kletterten die Tiere mit ihren Hundeführern an Bord und gaben durch Bellen zu verstehen, an welcher Stelle sich der Köder befinden könnte. „Bei einer echten Prüfung muss der Hundeführer nach der Fahrt auf einer Laptopkarte zeigen, wo genau der Taucher ins Wasser gehen soll. Mehr als 40 Meter darf die Stelle des Geruchsköders dabei nicht abweichen“, erklärte Andrea Peinemann.

Ein gemeinsamer Grillabend und die Ufer-, Flächen- und Trümmersuche am darauffolgenden Tag vervollständigten das Programm.